Timi Zajc ist auch beim zweiten Wettbewerb der Vierschanzentournee disqualifiziert worden und erhält nun eine rote Karte. Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen wich der Anzug des Slowenen diesmal um 4 Millimeter von der Norm ab, weshalb Zajc schon vor seinem ersten Sprung disqualifiziert wurde.
«Es kann passieren, aber wenn es das 2. Mal in Folge passiert, muss ich sagen: das darf nicht passieren. Das ist für den Athleten natürlich sehr frustrierend», sagte der Deutsche Karl Geiger über den erneuten Verstoss seines Gegners.
In Oberstdorf: Disqualifikation statt Rang 2
In Oberstdorf war Zajcs Anzug 3 Millimeter zu lang gewesen, weshalb der 25-Jährige nachträglich seinen geteilten 2. Platz aberkannt bekam. Zajc wurde damit nicht nur für die ersten beiden Springen der Tournee disqualifiziert, sondern wird zusätzlich für die beiden anstehenden Wettbewerbe in Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) disqualifiziert.
«Es ist das einzig Korrekte, dass man der Linie treu bleibt», sagte frühere deutsche Springer Severin Freund. «Wenn sich der Athlet nicht darauf einstellt und nicht genug nacharbeitet, ist es die einzig logische Konsequenz, dass man von der FIS weiter bei der Linie bleibt.»