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Vierschanzentournee Goldener Adler für Prevc – Tschofenig jubelt in Bischofshofen

  • Domen Prevc (SLO) springt in Bischofshofen auf den 2. Rang und gewinnt damit die 74. Vierschanzentournee vor Jan Hörl und Stephan Embacher (beide AUT).
  • Das 4. Springen in Bischofshofen wird zur Beute eines weiteren Österreichers. Beim Dreikönigsspringen kann keiner Daniel Tschofenig das Wasser reichen.
  • Sandro Hauswirth wird bester Schweizer in Bischofshofen (22.) und in der Tournee-Gesamtwertung (17.).

Nur noch Ryuyo Kobayashi (JPN) und der designierte Tournee-Sieger Domen Prevc (SLO) standen oben, als 5 Österreicher das Klassement des Dreikönigsspringens in Bischofshofen anführten. Kobayashi landete nach 138 Metern und damit lediglich hinter Daniel Tschofenig. Prevc klassierte sich zwischen Tschofenig und Kobayashi auf Rang 2.

Dieser reichte ihm zum deutlichen Tournee-Gesamtsieg. Zehn Jahre nach Bruder Peter gewann erneut ein Prevc den Goldenen Adler für den Gesamtsieg an der Vierschanzentournee. Das Podest der 74. Vierschanzentournee komplettieren die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher.

Tschofenigs Satz auf 140,5 Meter im 2. Sprung war der längste Sprung des Wettkampfs und massgeblich für den Tagessieg des 23-Jährigen. Wie schon am letztjährigen Dreikönigsspringen sorgte Tschofenig auch heuer für Jubel beim österreichischen Skisprunganhang.

Hauswirth schiebt sich vor Deschwanden

Mit Sandro Hauswirth und Killian Peier waren auch zwei Schweizer im 2. Durchgang mit von der Partie. Peier hatte als 30. den 2. Durchgang nach dem Sieg gegen Swiss-Ski-Teamkollege Gregor Deschwanden eröffnet. Er konnte noch Alex Insam (ITA) hinter sich lassen. Hauswirth verbesserte sich mit einer Landung nach 132 Metern um 4 Ränge und beendete das Springen von Bischofshofen auf Platz 22. Dank dieses Resultats schob er sich in der Tournee-Gesamtwertung vor Deschwanden (Gesamt-21.) und wurde 17.

Deschwanden weiter im Tief

Für die anderen beiden Schweizer, Deschwanden und Felix Trunz, war die Vierschanzentournee schon nach dem ersten Durchgang zu Ende. Deschwanden klassierte sich auf dem enttäuschenden 44. Rang. Der Luzerner befindet sich in diesem Winter weiter auf der Suche nach seiner Form. Etwas besser lief es für Trunz, der es in Innsbruck erstmals bei der Vierschanzentournee in einen zweiten Durchgang geschafft hatte. Der 19-Jährige landete nach 119 Metern, was zu Rang 38 reichte.

So geht es weiter

Damit ist die 74. Vierschanzentournee Geschichte. Bereits am kommenden Wochenende geht es im Weltcup weiter. Im polnischen Zakopane stehen ein Team- und ein Einzelspringen auf dem Programm.

Vierschanzentournee

SRF zwei, Sportlive, 06.01.2025, 16:25 Uhr ; 

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