- Das 3. Springen der Vierschanzentournee wird zur Beute von Ren Nikaido. 0,5 Punkte beträgt der Vorsprung des Japaners auf Domen Prevc (SLO), 0,7 auf den drittplatzierten Stephan Embacher.
- 3 Schweizer schaffen es in den 2. Durchgang. Am besten schliesst Sandro Hauswirth als 18. ab.
- Felix Trunz schafft es als 30. erstmals an der Vierschanzentournee in den 2. Durchgang, klettert danach aber nur noch einen Platz.
Lediglich 2,5 Punkte trennten die Ränge 1 und 4 des 1. Durchgangs, Domen Prevc' (SLO) Vorsprung auf Rang 5 betrug über 6 Punkte. Diese 4 machten dann auch den Sieg im 3. Springen an der Vierschanzentournee unter sich aus: Prevc setzte die Messlatte mit total 276 Punkten hoch an. Jan Hörl (AUT) war dem Slowenen nicht mehr gewachsen und fiel hinter ihn zurück.
Die punktgleichen Führenden, Ren Nikaido (JPN) und Stephan Embacher (AUT), standen noch oben, Nikaido rettete 0,5 Punkte Vorsprung auf Prevc. Damit liess der Japaner die Träume von Prevc auf den «Grand Slam» (Siege an allen Springen der Vierschanzentournee) platzen. Weil Embacher danach nicht ganz an seinen ersten Sprung anknüpfen konnte, reichte es Prevc dennoch zu Rang 2.
Schweizer machen im 2. Durchgang Boden gut
Die 3 im 2. Durchgang vertretenen Schweizer konnten sich alle verbessern. Gregor Deschwanden (24.) und Felix Trunz (29.) machten je einen Platz gut, Sandro Hauswirth gleich deren 5. Bei seinem Tournee-Debüt wurde der Berner Oberländer 18. Für Trunz war es die Premiere in einem 2. Durchgang an einem Tournee-Springen.
Prevc' «Wiedergutmachung» beginnt schon im 1. Durchgang
Am Tag nach der misslungenen Qualifikation (nur Rang 30) hatte Prevc am Bergisel schon im 1. Durchgang wieder zu gewohnter Form zurückgefunden. Mit seinen 129,5 Metern und den damit verbundenen 137,5 Punkten war er lange der Führende. Nikaido und Embacher überflügelten den Sieger von Oberstorf und Garmisch-Partenkirchen mit ihren Flügen zu 139,8 Punkten. Der Qualifikationsbeste Hörl sprang noch zwischen die Leader und Prevc.
Trunz zittert sich weiter
Nicht in solche Sphären vorstossen konnten die Schweizer Springer im 1. Durchgang. Die 4 Vertreter von Swiss Ski klassierten sich zwischen den Rängen 23 und 39. Einzig für Killian Peier, für die Springen in Österreich für Simon Ammann und Juri Kesseli nachgerückt, war der Wettkampf in Innsbruck nach einem Sprung zu Ende. Trunz, auch er nachgerückt, zitterte sich als letzter Lucky Loser in den 2. Durchgang.
Bester Schweizer war auch schon im 1. Durchgang Hauswirth mit 116,5 Punkten, der sich gegen den ehemaligen Weltmeister Karl Geiger (GER) durchgesetzt hatte. Ebenfalls gegen einen Deutschen konnte sich Deschwanden durchsetzen. Der 34-Jährige hatte 0,6 Punkte mehr als Pius Paschke.
So geht es weiter
Am 6. Januar wird die 74. Vierschanzentournee mit dem traditionellen Dreikönigsspringen in Bischofshofen beschlossen. Auf SRF zwei sind Sie am Dienstag ab 16:25 Uhr live dabei.