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Vor der Vierschanzentournee Stoch-Hattrick, der junge Japaner oder doch eine Überraschung?

Am Sonntag startet die 67. Vierschanzentournee. Wer hat die besten Chancen? Und wie sieht es im Schweizer Team aus?

Skispringer
Legende: Stoch, Kobayashi, Zyla (v.l.) Das Favoriten-Trio der Vierschanzentournee stand in Kuusamo zusammen auf dem Podest. Imago

Vorbei sind die Zeiten, an denen die Favoriten der Vierschanzentournee aus der Schweiz, Österreich, Deutschland oder Norwegen kamen. Bei der 67. Austragung stehen ein ein Rekordjäger aus Polen, dessen Herausforderer aus dem eigenen Stall sowie ein junger Japaner im Fokus:

  • Kamil Stoch, der letztes Jahr als erst 2. Springer nach Sven Hannawald mit 4 Siegen den Grand Slam schaffte, könnte mit dem 6. Tagessieg in Serie eine weitere Bestmarke aufstellen. Auch könnte dem Polen, wie Björn Wirkola in den 1960er-Jahren, der Titel-Hattrick gelingen.
  • In den vergangenen Wochen stand Stoch allerdings im Schatten von Ryoyu Kobayashi. Von 7 Weltcup-Springen in dieser Saison gewann der 22-jährige Japaner deren 4 und landete zudem zweimal auf dem Podest.
  • Weitere Konkurrenz droht Stoch aus den eigenen Reihen: Landsmann Piotr Zyla verpasste in diesem Winter das Podest auch erst zweimal.

Die Schweizer gehören nicht zu den Sieganwärtern:

  • Selten nahm Simon Ammann in den letzten 20 Jahren die Vierschanzentournee mit geringeren Erwartungen in Angriff. Erst einmal (29. in Engelberg) sprang der Doppel-Doppel-Olympiasieger in die Weltcup-Punkte. Er kämpfte mit der Abstimmung seines Materials, mit neuen Ski und Schuhen.
Legende: Video 2011 muss sich Ammann nur Morgenstern geschlagen geben abspielen. Laufzeit 03:38 Minuten.
Aus sportaktuell vom 06.01.2011.
  • Für zumindest versöhnlich Resultate sorgte in dieser Saison Killian Peier. Mit drei Top-20-Plätzen machte der 23-jährige Waadtländer nach einer starken Sommer-GP-Serie auch auf Schnee einen deutlichen Schritt nach vorne.
  • Andreas Schuler (52.) und Sandro Hauswirth (55.) blieben denkbar knapp in der Qualifikation der besten 50 zum Auftaktspringen in Oberstdorf hängen.

Sendehinweis

Sämtliche Springen der Vierschanzentournee können Sie live auf SRF zwei und in der SRF Sport App mitverfolgen. So sieht der Zeitplan aus:

  • Sonntag, 30. Dezember, 16:25 Uhr: Oberstdorf
  • Dienstag, 1. Januar, 13:55 Uhr: Garmisch
  • Freitag, 4. Januar, 13:55 Uhr: Innsbruck
  • Sonntag, 6. Januar, 16:55 Uhr: Bischofshofen

Sendebezug: SRF 3, Abendbulletin, 27.12.2018, 20 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Ich finde es eine unerhörte Frechheit, Simon Ammann seinen Rücktritt nahezulegen, ebenso das Skisprungteam hart zu kritisieren. Es gibt Talente wie Deschwanden und Payer, Geduld ist da gefragt. Junge, die Skispringer werden wollen in der Schweiz, sind rar.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Lieber Simon Amann es ist dein Persönlicher Entscheid wann du zurücktreten willst, doch meiner Meinung nach machst Du die so keinen gefallen. Du fällst langsam immer mehr zurück. Du kannst den Schweizer Skisprung nicht retten, der ist schon im Koma, da nützen ab und zu die paar Resultate von payer auch nichts, die auch schon wieder seltener werden. Hauswirt und Schuler sind auch weit von der Weltspitze entfernt. Deschwanden ist unbestritten ein Talent, bringt es einfach im Kopf nicht zusammen.
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    1. Antwort von Martin Müller (Sprak)
      Es soll jeder so lange seinen Sport ausüben, wie er will und die nötige Leistung für das angestrebte Niveau erbringt. Frage: Ist es die 67. oder die 64. Vierschanzentournee? Beide Zahlen stehen im Artikel.
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    2. Antwort von marc rist (mcrist)
      @MM: Kurz und bündig. Für einen Mehrfach-Olympiasieger kann das seit einigen Jahren erreichte ja kaum das angestrebte Niveau sein.
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  • Kommentar von Christian Schneider (Christian60)
    sooo schad het d‘r simon, wo so viel gleischtet het für de schwiizer schisprungsport dr absprung verpasst - jetz isches mengmool scho fascht peinlich ....
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