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Snowboard-WM in Park City Jenny holt Bronze im Parallel-Riesenslalom

Die Glarnerin holt für die Schweiz die Kohlen aus dem Feuer. Nevin Galmarini erlebt einen Wettkampf zum Vergessen.

Ladina Jenny hat an der Snowboard-WM in Park City Bronze errungen. Die 25-jährige Glarnerin setzte sich im kleinen Final des Parallel-Riesenslaloms dank einer Parforce-Leistung gegen Milena Bykowa (Russ) durch. Gold holte die Deutsche Selina Jörg vor Natalia Sobolewa (Russ).

Im Halbfinal kostete Jenny auf der schwierigen, sulzigen Piste ein «Verkanter» gegen die Weltmeisterin Jörg den Finaleinzug. Wenige Minuten später realisierte die Schweizerin dennoch ihre erste WM-Medaille. «Es ist schön, dass ich für die Schweiz und das gesamte Team reüssiert habe», freute sich Jenny. Sie habe ihre Aussenseiterrolle mit wenig Druck ideal nutzen können.

Sie war nie weit hinter den anderen, aber nie im Rampenlicht.
Autor: Christian Rufer

Auch Trainer Christian Rufer war begeistert: «Ladina war zwar nie weit hinter den anderen, aber auch nie im Rampenlicht. Mit der Medaille kann sie zu den anderen aufschliessen, das ist schön.»

Legende: Video Jennys Out im Halbfinal abspielen. Laufzeit 01:12 Minuten.
Aus sportlive vom 04.02.2019.

Die anderen Schweizer ohne Medaillenchance

Für Patrizia Kummer bedeuteten nach einem Sturz die Achtelfinals Endstation. «Ich stürze normal nie – nicht im Training und auch sonst nie. Das gibt es einfach nicht», war die Walliserin, die in der Quali die zweitbeste Zeit aufgestellt hatte, untröstlich.

Eine Runde später war auch für Dario Caviezel, dem einzigen Schweizer in der Männerkonkurrenz, Schluss. Er musste sich dem späteren Bronze-Gewinner Stefan Baumeister geschlagen geben. Zum Weltmeister krönte sich der 19-jährige Dmitri Loginow (Russ), Silber ging an (Tim Mastnak).

Galmarini und Zogg bleiben in der Quali hängen

Eine herbe Enttäuschung hatte es für Nevin Galmarini abgesetzt: Die Medaillenhoffnung der Schweizer musste bereits in der Qualifikation die Segel streichen. Nach einem mässigen 1. Durchgang schaffte der amtierende Olympiasieger keinen gültigen 2. Run.

Er sei mit dem vielen Neuschnee nicht zurechtgekommen, so Galmarini: «Ich bin backside eingesoffen. Es war schwierig, man konnte die Kanten nicht richtig reindrücken.» Bei den Frauen erwischte es mit Julie Zogg ebenfalls eine Hoffnungsträgerin. Die Paradedisziplin der zweifachen Weltcup-Siegerin, der Parallelslalom, findet indes erst am Dienstag statt.

Legende: Video Galmarini: «Bin auf der Backside eingesoffen» abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.02.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 4.2.2019, 21 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Dürmüller  (Andrea Dürmüller)
    Liebes SRF, ich würde es sehr begrüssen, wenn auch die Läufe/ der letzte Lauf der anderen SchweizerInnen (nicht-Medalliengewinner) hier im Bericht zu finden wären. So weiss man auch, wovon sie im Interview sprechen. Das habe ich schon beim Big Air gedacht, ich hätte mich gefreut, die Sprünge von Höfflin (92.75 Punkte im ersten Lauf!) und Gremaud anschauen zu können. Ansonsten, danke für die Berichterstattung und Live-Übertragung!
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    1. Antwort von Redaktion SRF Sport (SRF)
      Guten Abend. Die Läufe der anderen Schweizerinnen und Schweizer finden Sie hier im Liveticker: https://www.srf.ch/sport/resultcenter/generic?eventId=739485
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    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Auch schon einmal was von einer Rangliste gehört Herr Dürmüller? Übrigens an Titelkämpfen zählt eben nur das Podest so wie auch wahren Leben!
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  • Kommentar von Marc Nager  (Marc Nager)
    Ausser für Ladina Jenny und viele AthletInnen, die auf dem Snowboard noch nie etwas wirklich Zählendes zustande gebracht haben, war der ganze Wettbewerb zum Vergessen. Dieser Wettbewerb hätte bei solch irregulären Bedingungen NIEMALS stattfinden dürfen, denn die Unterlage hatte mit Schmierseife viel mehr zu tun, als mit Schnee...
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