Schaut man sich die Podestplätze der Schweizer Alpin-Snowboarderinnen an, stechen 2 Namen heraus: Julie Zogg und Ladina Caviezel. Das Duo ist für die Mehrheit der Erfolge der letzten 10 Jahre verantwortlich. Neben Zogg (31 Mal auf dem Podest) und Caviezel (18) schafften nur die 2023 zurückgetretene Patrizia Kummer (7 in dieser Zeitspanne), Jessica Keiser (1) und Flurina Bätschi (2) den Sprung unter die besten 3.
Klar also, dass man sich bei Swiss-Ski Gedanken um die Zukunft macht. Denn Zogg und Caviezel machen nach dieser Saison Schluss. Cheftrainer Daniel Weis weiss, dass es bei jedem Rücktritt «Stimmen gibt, die fragen, ob man die Lücke füllen kann». Er ist optimistisch, «das Potenzial ist auf jeden Fall da»:
- Da sei die 22-jährige Bätschi, die bereits bewiesen hat, dass sie die grossen Fussstapfen ausfüllen kann.
- Zudem käme auch aus dem Europacup eine neue Garde nach.
Trotzdem schränkt Weis ein: «Wir sind in einer Sportart, die nicht den Mega-Nachwuchs hat. Wir müssen uns in den nächsten Jahren massiv um die Jungen kümmern.» Früchte werde man aber «nicht von heute auf morgen» ernten können.