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Die Rennanalyse von Daniela Ryf
Aus Sport-Clip vom 14.10.2018.
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Von Qual zum High auf Hawaii Ryf: «Vielleicht hat mir die Qualle Superpower gegeben»

Daniela Ryf hat bei ihrem 4. Hawaii-Triumph die Fachwelt in Staunen versetzt. Im Interview stuft sie ihren historischen Sieg ein.

Von den «Quallen-Qualen» zum «High auf Hawaii»: Beim 4. Triumph an der Ironman-WM auf Big Island erlebte Profi-Triathletin Daniela Ryf die ganze Bandbreite der Gefühle.

Kein Wunder, beschrieb Ryf ihren Sieg in Rekordzeit als das «absolut verrückteste Rennen» ihrer Karriere. Sie habe auf der Schwimmstrecke sogar ans Aufgeben gedacht, sagte die Solothurnerin. «Kurz vor dem Start erwischte mich eine Qualle unter den Armen. Das tat extrem weh», so Ryf, die von den schmerzhaftesten 3,8 km ihres Lebens sprach.

Aufgeben darf nie eine Option sein.
Autor: Daniela Ryf

Doch Ryf biss sich durch und liess sich auch von den 10 Minuten Rückstand nach dem Schwimmen nicht entmutigen. «Aufgeben darf nie eine Option sein», sagte sich die 31-Jährige.

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Ryf: «Mein verrücktester Sieg»
Aus Sport-Clip vom 14.10.2018.
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Im Ziel zeigte die Uhr 8:26:16 Stunden an. Sie habe immer daran geglaubt, dass in Hawaii für Frauen Zeiten unter 8:30 Stunden möglich seien, «doch hier bringt es nichts, Rekorde brechen zu wollen. Hätte es auf dem Rad extrem gewindet, hätten wir 20 Minuten länger gebraucht.»

Ein bisschen ausruhen.
Autor: Daniela Ryfüber ihre nächsten Ziele

Die Schweizerin zeigte nach dem Schwimmen ein fast perfektes Rennen. Die 2. Rad-Hälfte habe sich «echt gut» angefühlt und auch beim Laufen sei sie «ziemlich flott» unterwegs gewesen. «Vielleicht hat mir die Qualle Superpower gegeben», witzelte Ryf im Ziel in Kona.

Und ihre nächsten Ziele? Ryf dazu: «Ein bisschen ausruhen und mit meinem Team feiern.» Das hat sie sich mit dieser Parforceleistung redlich verdient.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgenbulletin, 14.10.18, 07:03 Uhr

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22 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Na dann, Qualle sei Dank und herzliche Gratulation der Gebissenen. Wir warten auf den 5. Sieg. Es muss ja nicht mit Qualle sein.
  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (HoppSchwiiz)
    Mal ne Frage:
    Gibt es irgendwas auf der Welt dass der Ryf zu schwer zu anstrengend ist? Bei knapp 40 Grad und bestimmt 60+ % Feuchtigkeit 8,5h ohne Pause sich derart abmühen, gibt es etwas Schwereres?
    Jeder der nicht weiss wovon Ich rede sollte mal zwischen Mai und September nach Dubai gehen!
    1. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      Da brauchen sie nicht nach Dubai zu gehen Herr Gutknecht. Nur schon die Anfangsdisziplin, 3.8 km schwimmen würden wohl die Wenigsten schaffen
    2. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Die berechtigte Bewunderung für eine solche Leistung ist nicht nur bei den Profis angesagt. Es gibt hunderte von Hobbyteilnehmerinnen und -teilnehmer die sich diese Strapazen an tun. Gerade diese viel weniger trainierten, die gegen die Elemente, sich selbst und den Kontrollschluss kämpfen haben genauso die grösste Hochachtung verdient. Vielleicht sogar noch die Grössere. Und darum stimmt es, dass jede und jeder, die/der es bis ins Ziel schafft ein Sieger ist und genauso feiern darf.
    3. Antwort von Laurent Frick  (LFR)
      Und was machen da wohl diejenigen, die es sich nicht leisten können, so schnell mal nach Dubai zu reisen?
    4. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Man kann das Race Accross America fahren, den Marathon des Sables, das 661 km lange Goldsteig Ultrarace oder das Self-Transcendence 3100 Mile Race laufen, über den Atlantik rudern oder an einem Triple Deca Ultratriathlon teilnehmen.
  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Grossartige Leistung. Und was für eine Willensleistung und Coolness nach den Problemen schon vor dem Start! Gratulation!