Nach dem Ausschluss bei Olympia wegen seines Gedenkhelms hat der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch in seiner Heimat hohe Geldsummen erhalten. «Dieses Geld ist gleich der Olympiaprämie, die er und sein Team im Falle eines Sieges erhalten hätten», schrieb der Kohle- und Stahlmagnat Rinat Achmetow gemäss einer Mitteilung seiner Stiftung.
Umgerechnet wurden demnach dem Wohltätigkeitsfonds von Heraskewytsch gut 180'000 Euro überwiesen. Weitere fünf Unternehmen haben der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge Überweisungen in Höhe von umgerechnet knapp 55'000 Euro angekündigt.
Verstorbene Kollegen auf dem Helm
Der 27-Jährige war bei den Winterspielen in Italien kurz vor dem Start der Skeleton-Rennen disqualifiziert worden, weil er nicht auf seinen vom IOC untersagten Helm verzichten wollte. Der Kopfschutz zeigt die Bilder von mehr als 20 Sportlerinnen und Sportlern, die infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ums Leben gekommen sind.
Die finanziellen Mittel sollen laut Mitteilung Heraskewytsch dabei helfen, seine Sport-Karriere und seinen Einsatz für die Ukraine auf internationaler Ebene fortzusetzen. Haupt-Geldgeber Achmetow ist auch Besitzer des ukrainischen Fussball-Spitzenklubs Schachtar Donezk.