- Die Skispringer Gregor Deschwanden und Felix Trunz schaffen es im Super-Team-Event in Predazzo auf Platz 7.
- Weil der Wettkampf mitten im Finaldurchgang wegen zu viel Schneefalls abgebrochen werden muss, werden nur die ersten 2 Durchgänge gewertet.
- Gold geht an Österreich vor Polen und Norwegen.
- Der Event figuriert erstmals im olympischen Programm und markiert für die Skispringer den Abschluss.
Angeführt vom erneut überzeugenden Gregor Deschwanden und mit einem soliden Felix Trunz als Ergänzung zog die Schweiz im Super-Team-Event mühelos in den Final ein. Deschwanden, in Milano Cortina bereits Bronzegewinner auf der Normalschanze, wurde im 1. Durchgang auf der Grossschanze von Predazzo mit überragenden 141,4 Punkten belohnt, beim 2. Auftritt (128,3) wurde er auch etwas vom Wind ausgebremst. Trunz (126,1/126,3) hatte in den Durchgängen jeweils vorgelegt.
Auf Platz 7 liegend ging das Schweizer Team in den Final der Top 8, die Medaillenränge waren bereits ausser Reichweite. Während der 19-jährige Trunz sich beim letzten Auftritt nochmals steigerte (127,4 Zähler), landete der 15 Jahre ältere Deschwanden zwar erst nach 134,5 Metern, kam zusammen mit der Benotung aber nur auf 121,5 Punkte.
Nach Schneefall-Abbruch: Gold an Österreich
Die letzten Wertungen verkamen später zur Makulatur, weil die Entscheidung um die Medaillen etwas kurios fiel: Nach der Hälfte des Finaldurchgangs fing es heftig an zu schneien, der Event wurde erst pausiert und dann gänzlich abgebrochen. Der Final fiel aus der Wertung, es zählten die ersten beiden Durchgänge. Für die Schweiz änderte sich nichts: Es schaute der solide 7. Rang und damit ein olympisches Diplom heraus.
Gold holte sich das österreichische Duo Jan Hörl und Stephan Embacher. Dahinter ging Silber an Polen (Pawel Wasek/Kacper Tomasiak), Norwegen (Johann Andre Forfang/Kristoffer Eriksen Sundal) schnappte sich knapp vor Deutschland die Bronzemedaille.
Der Super-Team-Event feierte bei Milano Cortina seine olympische Premiere – und beschliesst gleichzeitig die Olympischen Spiele 2026 für die Skispringer.