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Olympischer Eiskunstlauf Repond und Kaiser knapp für die Kür qualifiziert – Japan überragt

  • Die Eiskunstläuferinnen Kimmy Repond und Livia Kaiser schaffen es im olympischen Kurzprogramm auf die Plätze 21 und 23.
  • Damit qualifizieren sich beide Schweizerinnen in Mailand für die Kür vom Donnerstag.
  • Zur Halbzeit liegen mit Ami Nakai und Kaori Sakamoto zwei Japanerinnen in Führung.

Nach ihrem monatelangen Leiden mit Schmerzen im Fuss darf der erste Auftritt von Olympia-Neuling Kimmy Repond als Erfolg eingestuft werden. Auch die 19-jährige Baslerin selber sprach von «einem grossen Fortschritt» und war «sehr zufrieden».

Mit unterrotierten Bewertungen bei den Sprüngen Flip und Toeloop – es fehlte jeweils mehr als eine Viertel-Drehung – war ihr Kurzprogramm nicht ganz perfekt, aber solide. Am Ende wurde Repond mit 59,20 Punkten und Platz 21 belohnt.

Ebenfalls unter die besten 24, die für die Kür startberechtigt sind, schaffte es Livia Kaiser. Die 21-jährige Thurgauerin landete mit ihren 55,69 Punkten auf Rang 23. Eine starke Performance wurde getrübt durch einen Sturz beim Rittberger – da blieben einige Zähler liegen.

Auch Kaiser hatte zuletzt körperliche Probleme in Form einer tiefen Schnittwunde zu überwinden und war mit Rückstand in die Saison gestartet. Erstmals seit 1984 und den Auftritten von Sandra Cariboni und Myriam Oberwiler in Sarajevo waren wieder zwei Schweizerinnen im Einzel vertreten.

Japan überzeugt

In Führung nach der Hälfte des Programms liegt Ami Nakai. Die erst 17-jährige Japanerin wurde für ihren Auftritt mit satten 78,71 Punkten belohnt – ihrem Karrierebestwert. Ihre Landsfrauen Kaori Sakamoto (77,23) und Mone Chiba (74,00) liegen auf den Plätzen 2 und 4, dazwischen schob sich mit Alysa Liu (76,59) eine US-Amerikanerin.

Die Entscheidung fällt am Donnerstag: Ab 19:00 Uhr steht die Kür an.

Milano Cortina 2026

SRF zwei, Sportlive, 17.02.2026, 18:45 Uhr ; 

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