- Beim erstmals im Programm figurierenden Dual-Moguls-Wettbewerb ergattert Mikael Kingsbury doch noch sein ersehntes Olympiagold.
- Die in der Alpin-Abfahrt schwer gestürzte Lindsey Vonn reist nach Nordamerika zurück und wird sich dort einer weiteren Operation unterziehen.
- Im Eisschnelllauf feiern die Niederländerinnen über 500 m einen Doppelsieg.
Dual Moguls: Kingsbury merzt Scharte aus
Der kanadische Freestyle-Skier Mikaël Kingsbury konnte in Livigno doch noch Olympiagold bejubeln. Der 33-Jährige entschied die erstmals bei Winterspielen ausgetragene Disziplin Dual Moguls, bei der zwei Athleten parallel auf der Buckelpiste gegeneinander antreten, für sich. Im Final setzte er sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durch. Bronze ging an den Australier Matt Graham. Die Einzelentscheidung am Donnerstag hatte für den Überflieger auf der Buckelpiste noch schmerzhaft geendet: Im letzten aller Finalläufe kam er wie der Australier Cooper Woods, der noch nie einen Weltcup-Wettbewerb gewonnen hat, auf 83,71 Punkte. Wegen der besser bewerteten Schwünge gewann Woods jedoch Gold, für Kingsbury blieb Silber. Der Mann aus Québec steht nach seiner Rehabilitierung bei 2 Olympiasiegen und 3-mal Silber.
Ski Alpin: Vonn tritt die Heimreise an
Lindsey Vonn lässt den schweren Sturz in der Olympia-Abfahrt zumindest räumlich hinter sich. Die US-Amerikanerin tritt nach einer vierten Operation die Heimreise an. «Die Operation ist gut verlaufen. Zum Glück werde ich endlich in die USA zurückreisen können», verkündete die 41-jährige Vonn auf Instagram. Sobald sie zurückgekehrt sei, werde sie weitere Updates liefern. Auch in den USA wird sie sich einem erneuten Eingriff unterziehen müssen.
Eisschnelllauf: Niederländischer Doppelsieg über 500 m
Über 500 Meter standen die gleichen 3 Frauen auf dem Podest wie schon am Montag über 1000 Meter – diesmal allerdings in anderer Reihenfolge. Femke Kok drehte den Spiess um und distanzierte ihre polarisierende Landsfrau Jutta Leerdam in olympischer Rekordzeit von 36,49 Sekunden um 66 Hundertstel. Es war der erste Olympiasieg überhaupt in dieser Disziplin für die Eisschnelllauf-Nation. Bronze ging derweil erneut an die Japanerin Miho Takagi.
Skeleton: Mixed-Gold für Grossbritannien
Grossbritannien hat sich im Eiskanal von Cortina die Goldmedaille im Mixed-Wettkampf der Skeletoni geholt. Tabitha Stoecker und Matt Weston triumphierten 17 Hundertstel vor dem Deutschen Duo Susanne Kreher/Axel Jungk. Nur eine Hundertstel hinter ihren Landsleuten sicherten sich Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer Bronze.