Eine Regel-Revolution soll die Formel 1 grundlegend verändern: mehr Spannung, mehr Action. Die Autos sind kleiner und leichter. Doch Max Verstappen stört sich bei Testfahrten in Bahrain vor allem an den neuen Antriebseinheiten: «Es fühlt sich nicht mehr wie Formel 1 an, eher wie Formel E auf Steroiden.»
Was den 4-fachen Weltmeister aufregt: Der klassische Verbrennungsmotor im Heck seines Red Bull darf nur noch 50 Prozent der Power liefern, der Rest kommt aus einer Batterie. Diesen Elektro-Schub – samt Boost-Knopf für Überholmanöver – müssen sich die Fahrer gut einteilen. Weil er deshalb nicht die ganze Zeit Vollgas geben kann, fühlt sich das für Verstappen an wie «Anti-Racing».
Wenn er zurücktreten will, dann kann er ja zurücktreten.
- Ebenfalls Kritik gibt es von Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton: «Du brauchst ein Diplom, um alles zu verstehen. Die Fans werden nicht verstehen, wie viel von dem Energie-Management dem Fahrer und der Software überlassen ist.»
- Gegensteuer in Richtung Verstappen äussert hingegen Weltmeister Lando Norris (McLaren): «Wenn er zurücktreten will, dann kann er ja zurücktreten.»