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Bald 30 Rennen? In den USA und Afrika: Formel 1 will neue Märkte erschliessen

Die Formel 1 denkt im Rahmen einer Erweiterung des Rennkalenders auch über eine Expansion nach Afrika nach.

Lewis Hamilton beimSaisonauftakt in Bahrain.
Legende: Spektakel vor dem Riesenrad Lewis Hamilton beim Saisonauftakt in Bahrain. Imago Images / Motorsport Images

«Neben Amerika und China gibt es meines Erachtens ein Potenzial, bald auch in Afrika vertreten zu sein», sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali dem britischen TV-Sender Sky Sports F1 und ergänzte: «Das Interesse dort ist gross. Das ist sicherlich ein weiterer Bereich, der bisher in der Geografie unseres Kalenders fehlt.»

Ich würde sagen, es gibt Potenzial, bis 30 zu gehen.
Autor: Stefano Domenicali Formel-1-Geschäftsführer

Möglich scheint unter anderem eine Rückkehr des Kyalami Grand Prix Circuit, auf dem in Südafrika bis 1993 in der Formel 1 gefahren wurde. Heuer plant die Motorsport-Königsklasse, die am vergangenen Wochenende in Bahrain in die Saison 2022 gestartet ist, erstmals mit 23 Rennen. Bis 2025 seien bis zu 24 WM-Läufe denkbar, danach könnte die Zahl weiter steigen. «Ich würde sagen, es gibt Potenzial, bis 30 zu gehen», sagte der Italiener Domenicali.

Schon zwischen 1967 und 1993 war die Formel 1 in Kyalami zu Gast.
Legende: Back to the Roots? Schon zwischen 1967 und 1993 war die Formel 1 in Kyalami zu Gast. Imago Images / Motorsport Images

Rennställe nicht nur begeistert

Das sei «in Bezug auf das Interesse, das wir auf der ganzen Welt sehen», realistisch, betonte der 56-Jährige: «Es liegt an uns, zu versuchen, das richtige Gleichgewicht zu finden.» Dabei gehe es auch darum, sowohl historische Austragungsorte in der Formel 1 zu behalten, als auch neuen Orten eine Perspektive zu geben. Schon sehr bald solle eine Strategie für die Zukunft vorgestellt werden.

Archiv: Ferrari dominiert im 1. Saisonrennen 2022
Aus Sportpanorama vom 20.03.2022.

Als potenzieller neuer Rennort gilt auch Las Vegas. Die Formel-1-Macher sind sehr an einer besseren Marktposition in Nordamerika interessiert. Bereits in diesem Jahr wird erstmals in Miami gefahren. Zudem gehört der GP in Austin, Texas, weiter fest zum Kalender. Von den Rennställen werden die Expansionspläne aufgrund der steigenden Belastungen auch kritisch gesehen.

SRF zwei, sportlive, 20.03.2022, 15:30 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    (LOL) Bremgartenring! What else?....;-))
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    In Zeiten der Klimaerwärmungskrise noch den Rennkalender dieser Megasäufer-Bolliden erweitern? Nein, auf keinen Fall! Eher mit diesen unnötigen, schädlichen Formel1-Luxusanlässen aufhören. Im weiteren kann man diese x-Millionen Fr./Dollars/Euro für Gescheiteres, pro Natura einsetzen. Dasselbe gilt natürlich auch für die Töffrennen. Sinnlos, naturschädigend! Um Spann zu erleben, gibt es genügend Alternativen.
    1. Antwort von Martin Degen  (made)
      Ohne ein Befürworter des F1-Rennzirkus zu sein, greifen Sie mit Ihrem Urteil etwas zu kurz. Der Treibstoff, welcher während dem WE verbraucht wird, ist im Gegensatz zu den Begleitemissionen vernachlässigbar. Dementsprechend gibt es noch viele andere internationale Sportanlässe, die in dieselbe Kerbe schlagen. Die Materialschlacht bei den Skifahrern z.B. ist auch immens ...
    2. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Degen, da gebe ich Ihnen recht; z.B. auch bei Skirennen wäre weniger mehr…und ebenso bei anderen Sportarten: Eishockey: 50 Spiele bis zu den Playoffs sind auch zu viel.
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Am besten alles und jedes verbieten was man selber nicht mag. Es gibt ja mehr als genug instrumentalisierbare Pseudo-"Argumente"....;-))
  • Kommentar von Peter Meier  (~~õ~~)
    Klar doch, es bietet sich noch Syrien, Iran , Irak, Venezuela und noch andere Schurkenstaaten an.