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Formel 1 bei Saisonstart «Einzelne Infektion führt nicht zu Rennabsage»

Die Formel 1 will sich beim verspäteten Start ihrer Saison nicht von möglichen Corona-Fällen zurückwerfen lassen.

Chase Carey
Legende: Äusserte sich zum Umgang mit Corona F1-Rennserie-Chef Chase Carey. Keystone

Serienchef Chase Carey gab im Gespräch mit der offiziellen Plattform f1.com Auskunft über den geplanten Umgang mit dem Coronavirus in der Formel 1. Engmaschige Tests bei den Teams sollen für Sicherheit sorgen, wenn die Autos ab dem 5. Juli in Österreich unter Ausschluss der Fans wieder auf die Strecke gehen.

«Wir testen vor der Anreise, an der Strecke wird es alle zwei Tage weitere Tests geben», sagte Carey, fügte aber an: «Eine einzelne Infektion wird nicht zur Absage eines Rennens führen. Die Teams werden die Möglichkeit haben, Infizierte in Quarantäne zu schicken und sie an der Strecke zu ersetzen. Wenn ein Fahrer positiv getestet wird, gibt es Ersatzpiloten.»

Abbruch in Australien

Auch der mögliche Rückzug eines ganzen Teams wegen mehrerer Corona-Fälle würde nicht zwingend die Absage des Rennens zur Folge haben, sagte Carey.

Noch zum Saisonauftakt war dies geschehen. Der Grosse Preis von Australien wurde kurz vor Beginn des ersten Trainings abgesagt, weil ein McLaren-Mitarbeiter positiv getestet worden war.

Video
Aus dem Archiv: Kein Saisonauftakt in Melbourne
Aus Sport-Clip vom 13.03.2020.
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