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GP Bahrain: Rennbericht
Aus sportpanorama vom 29.11.2020.
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GP Bahrain Hamilton fährt nach Schock abgebrüht zum Sieg

Beim GP Bahrain steht der Brite zum 95. Mal zuoberst auf dem Podest. Zu reden gibt ein übler Unfall von Romain Grosjean.

Das Podest

  • 1. Lewis Hamilton (GBR, Mercedes)
  • 2. Max Verstappen (NED, Red Bull Racing)
  • 3. Alexander Albon (THA, Red Bull Racing)

Lewis Hamilton hat den Grand Prix von Bahrain in gewohnt souveräner Manier gewonnen. Für den Briten, der bereits seit zwei Wochen als Weltmeister feststeht, war es der 11. Triumph in der laufenden Saison – und der 5. in Serie. Trotzdem war es für einmal nicht die abgeklärte Leistung des Seriensiegers, die in Erinnerung bleiben wird.

Grosjeans schockierender Crash

Eigentlich verkam das Renngeschehen bereits wenige Sekunden nach dem Start zur Nebensächlichkeit. Romain Grosjean fuhr nach einer Kollision mit Daniil Kwjat ungebremst in die Leitplanken, und sein Fahrzeug verwandelte sich beim Aufprall in ein Flammenmeer. Glücklicherweise konnte sich der französisch-schweizerische Rennfahrer aus dem brennenden Boliden befreien und kam mit leichten Blessuren glimpflich davon.

Hier bringt sich Grosjean in Sicherheit
Aus Sport-Clip vom 29.11.2020.

Dass Grosjeans besorgniserregender Unfall die Geschichte des Rennens schrieb, zeigte sich auch daran, dass man ihn zum Fahrer des Rennens kürte.

Sofort wieder Safety Car

Kaum hatte das Rennen mit fast anderthalb Stunden Verspätung wieder begonnen, krachte es schon wieder. Lance Stroll im Racing Point stiess mit dem AlphaTauri von Kwjat zusammen, der schon in den Zwischenfall mit Grosjean involviert gewesen war. Strolls Fahrzeug kam kopfüber zum Stillstand – und erneut musste der Safety Car das Rennen neutralisieren.

Stroll muss früh das Handtuch werfen
Aus Sport-Clip vom 29.11.2020.

Perez' bitteres Out

Aus renntechnischer Sicht zur tragischen Figur avancierte Sergio Perez. Der Mexikaner fuhr die längste Zeit an 3. Position und schien nach seinem 2. Platz in der Türkei erstmals überhaupt in zwei aufeinanderfolgenden Rennen auf dem Podest zu landen. Doch drei Runden vor Schluss machte dem Racing-Point-Fahrer ein Motorschaden abrupt einen Strich durch die Rechnung.

Alfas ohne Punkte

Die Fahrer des Teams Alfa Romeo, Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi, verpassten die WM-Punkte deutlich. Der Finne beendete das drittletzte Rennen der Saison auf Platz 15, der Italiener auf Rang 16.

So geht es weiter

Noch zwei Rennen stehen auf dem Programm. Am 6. Dezember steigen die Fahrer beim GP Sakhir ins Cockpit. Eine Woche später endet die Saison 2020 mit dem Grossen Preis von Abu Dhabi.

sportlive, SRF info, 29.11.2020, 14:30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Müller  (Krötenprinz)
    @Herr Waeber und Herr Güdel: Besten Dank für den Nachhilfeunterricht. Ich wusste das nicht und habe wieder etwas dazugelernt. Ich war in der Neuzeit öfters an verschiedenen Rennstrecken, ich habe vieles gesehen und erlebt, aber so eine Explosion mit so grossem Feuer wirklich noch nie. Zum Glück ist kein Mensch verletzt worden.
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  • Kommentar von Bruno Müller  (Krötenprinz)
    Über die Bücher gehen müssen auch die Konstrukteure der F1-Boliden. Ein solches Flammeninferno nach einem Crash dürfte es eigentlich heute nicht mehr geben. In den 50er, 60er und 70er Jahren des Rennsportes waren solche Bilder leider sehr häufig die Realität und viele Piloten haben dabei ihr Leben verloren.
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    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      So wie das Auto durch die be......ne Strecken- und Leitplanken-Konstruktion zerrissen wurde, kein Wunder. Keiner kann einen Tank bauen welcher das aushält. Selbst wenn Sie's mit Blei oder Stahl verkleiden. Allerdings halte ich's für Naiv zu glauben, dass Motorsport, oder Bergsteigen, oder Bungee-Jumping, oder Ski fahren, oder rhythmische Sportgymnastik, oder das Leben, jemals zu 100% "Sicher" sein kann - oder soll.... ;-))
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    2. Antwort von Bastian Güdel  (bguedel)
      Geschätzter Herr Müller - der Mensch neigt dazu, alles im Griff haben zu wollen. Aber er schafft es nie ganz! Und wo Benzin drin steckt, da wird es immer wieder mal ungewollt brennen. Erst recht, wenn das Auto mitten entzwei gerissen wird wie bei diesem Unfall. Ich staune mehr, dass es Romain Grosjean so schnell aus dem (sehr engen) Fahrer-Cocpit herausgeschafft hat, zum Glück. Danke, ihr Schutzengel! PS: eine Lösung für infernofreie F1-Rennen fällt mir doch noch ein: Tretautos! Und so leise ;)
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    3. Antwort von Markus Weber  (Markus Weber)
      Der Tank war vermutlich noch ganz, aber die Benzinleitungen sind natürlich alle zerrissen worden. Und bei diesem Unfall wirken Kräfte, die mit einem Flugzeugabsturz vergleichbar sind. So was können sie nicht bauen, ausser sie Fahren Formel 1 in einem Panzer.
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    @Stäuble - der Stroll-Crash war eindeutig Kwiat's Fehler. Er hat keine Chance Lance aus zu bremsen oder auch nur auf gleiche Höhe zu kommen. Also gehört die Kurve Stroll, und Kwiat muss zurück ziehen. Allerdings ist's bei weitem nicht das erste mal, dass Kwiat "Danill den Schrecklichen" raushängen lässt.... ;-))
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