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Der Crash von Grosjean in Bahrain
Aus Sport-Clip vom 29.11.2020.
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Heftiger Crash in Bahrain Grosjean kann sich aus brennendem Auto retten

  • Der GP Bahrain wird nach einem heftigen Crash von Romain Grosjean kurz nach dem Start unterbrochen.
  • Das Auto des Haas-Piloten wird beim Aufprall in die Leitplanke in zwei Teile gerissen und geht sofort in Flammen auf.
  • Grosjean kann sich aus dem brennenden Fahrzeug retten, hat aber Glück im Unglück: Er zieht sich «nur» leichte Verbrennungen an den Händen zu.
  • Ein paar Stunden nach dem Unfall gibt Grosjean persönlich über die sozialen Medien Entwarnung.

Romain Grosjean hat beim GP Bahrain für eine Schrecksekunde gesorgt. Der Franzose krachte kurz nach dem Start und einer Berührung mit Daniil Kwjat in die Leitplanke, worauf sein Bolide sofort in Flammen aufging. Während das Rennen umgehend unterbrochen wurde, war zunächst unklar, wie es um den Franzosen steht.

Auf TV-Bildern war dann kurz darauf zu sehen, wie Grosjean beim Medizinwagen betreut wurde. Der 34-jährige Haas-Pilot konnte sein brennendes Fahrzeug, das beim heftigen Aufprall entzweit wurde, selbstständig verlassen. Grosjean wirkte benommen und musste von Betreuern gestützt werden.

Hier bringt sich Grosjean in Sicherheit
Aus Sport-Clip vom 29.11.2020.

Grosser Schock, leichte Verbrennungen

«Er ist sehr erschrocken», sagte Haas-Teamchef Günther Steiner, «aber er hat nur kleinere Verbrennungen dort, wo die feuerfeste Kleidung Lücken hat. Das war Glück im Unglück, aber auch toller Einsatz von den Marshalls, die sofort da waren.»

Ohne Halo könnte ich nicht mehr zu euch sprechen.
Autor: Romain GrosjeanIn seinem Instagram-Video

Laut einer Mitteilung seines Teams erlitt Grosjean, der sein Cockpit bei Haas am Ende der Saison räumen muss, Verbrennungen an den Händen, die im Krankenhaus – wo der Franzose über Nacht bleiben muss – behandelt werden. Knochenbrüche wurden beim Röntgen entgegen ersten Befürchtungen keine diagnostiziert.

Grosjean meldet sich aus dem Krankenhaus

Ein paar Stunden nach dem Crash veröffentlichte der verunfallte Grosjean auf Instagram eine Videobotschaft. In dieser bedankte er sich für die vielen Genesungswünsche und gab Entwarnung.

Zudem stellte der Franzose klar, dass er ohne das 2018 eingeführte Halo «jetzt nicht mehr zu euch sprechen könnte». Der Bügel am Boliden, der den Kopf der Fahrer umgibt, habe ihm das Leben gerettet, so Grosjean.

Grosjean: «Ich bin ok» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 29.11.2020.

SRF zwei, sportlive, 29.11.2020, 14:30 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Das war das Schlimmste was der Sport rein von der Gruseligkeit her in den letzten Jahrzehnten... seit Verstappen 94 in Hockenheim sehen musste.
    Bin gottfroh dass ich es nicht im Live-TV, sondern erst über einen Streamingdienst re-live sah und davor schon Kenntnis hatte.
    Ich wäre sonst garantiert an Herzversagen oder so was erlegen.
    Bete zum lieben Gott das sowas nie wieder geschieht- und dass GRO bald genesen ist!
    Fingers crossed.
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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Ich wünsche grundsätzlich jedem Menschen dass es ihm gut geht aber ich habe auch kein Erbarmen mit jenen die aus freien Stücken extreme Wagnisse eingehen und verlieren. Es wird niemand zum Autorennfahren gezwungen. Egal ob mit dem Auto oder was auch immer, wer übermässige Risiken eingeht muss mit dem Scheitern rechnen und kann für sein "Pech" niemand anderen zur Verantwortung ziehen - selbst wenn wie z.B. bei einem Autorennen ein anderer Hasardeur mit einem "Fahrfehler" beteiligt gewesen ist.
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    1. Antwort von Jonathan Wolff  (Nathanloup)
      Sehe ich genauso, obwohl ich Sportfan bin.
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    2. Antwort von Rolf Meier  (r0lf)
      Es sagt doch auch niemand etwas anderes. "Kein Erbarmen" würde ich das dann trotzdem nicht nennen.
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  • Kommentar von Rothensteiner Felix  (Rothensteiner)
    interessant.. plötzlich wagt es keiner mehr, von "überbezahlten Bubis in ferngesteuerten Autos" zu sprechen. Ich denke wir können einfach nur froh sein, dass es GRO den Umständen entsprechend gut geht. Ich muss gestehen, als ich den Aufprall und die Explosion sah, befürchtete ich das Schlimmste. Was für ein Schock müssen seine Ehefrau und die drei Kinder wohl gehabt haben... unvorstellbar.
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    1. Antwort von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
      Doch, das wage ich durchaus noch. Klar, dass ein Restrisiko besteht, so wie man in seiner Wohnung tödlich die Treppe hinunterfallen kann. Tatsache ist aber, dass das Risiko in der F1 winzig ist. Die Sicherheit der Fahrerzelle ist unglaublich. Man muss den Fortschritt auf diesem Gebiet tatsächlich bewundern. Ein Freak Unfall ist immer möglich. Aber die Gehälter der Fahrer kann man tatsächlich nicht mehr mit dem eingegangenen Risiko rechtfertigen. Ist auch nicht nötig, was Ballbubis abkassieren...
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    2. Antwort von Rothensteiner Felix  (Rothensteiner)
      @Pfister

      Ziemlich läppisch, einen Gang die Treppe hinunter mit einem 330 km/h schnellen Rennwagen zu vergleichen, finden Sie nicht auch? Das Risiko soll winzig sein? Ich kann mir kaum einen risikoreicheren Sport vorstellen, um ehrlich zu sein. Das das Risiko ist eben derart gesunken, WEIL man in die Sicherheit investiert hat und das ist auch gut so. Dass die Fahrer (zu) viel verdienen ist ja nicht erst seit gestern so.. Aber diesen Job macht dir eben keiner für den Mindestlohn...
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