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Iran-Krieg Trotz Flugchaos: Formel-1-Auftakt in Australien nicht gefährdet

Die Eskalation im Nahen Osten führt zu durchkreuzten Reiseplänen. Die Formel 1, die den Knotenpunkt für Reisen intensiv nutzt, startet aber wie geplant.

Leere Rennstrecke mit Reifenstapel und Bäumen im Hintergrund.
Legende: Der Aufbau läuft auf Hochtouren Im Albert Park in Melbourne startet die Formel 1 am Wochenende in die neue Saison. Chris Putnam/Future Publishing/Getty Images

Der Auftakt der Formel 1 in Australien ist trotz der Eskalation im Nahen Osten und dem weitgehend eingestellten Luftverkehr in der Region nicht gefährdet. Das versicherte Travis Auld, der Geschäftsführer des GP in Melbourne.

TV-Hinweis

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Den Saisonauftakt in der Formel 1 können Sie am Wochenende live auf SRF zwei mitverfolgen.

  • Samstag, 5:55 Uhr: Qualifying
  • Sonntag, 4:40 Uhr: GP von Australien

Nach Gesprächen mit der Formel-1-Führung sagte Auld auf einer Pressekonferenz am Montag, dass «alle zum Rennen bereit sein werden. Die Fans werden keinen Unterschied bemerken.» Einige Fahrer und Teammitglieder seien bereits in Australien.

Charterflüge als Lösung

Viele der Fahrer, Ingenieure, Teamchefs und andere Mitarbeiter sind in Europa ansässig. Der Nahe Osten ist ein wichtiger Flugknotenpunkt auf dem Weg nach Melbourne. Wegen der gegenseitigen US-israelischen und iranischen Angriffe finden derzeit allerdings keine Flugbewegungen an wichtigen Drehkreuzen wie Dubai oder Doha statt.

Im Gespräch mit dem Fernsehsender Channel Nine ergänzte Auld, dass fast 1000 Mitarbeiter der Formel 1 gezwungen waren, ihre Flüge umzubuchen. Rund 500 von ihnen sollen aus Europa nun mit drei Charterflugzeugen eingeflogen werden.

Die gesamte Fracht sei bereits vor Ort und «bereit zum Transport», sagte Auld. Die Autos würden in ihren Containern auf dem Kurs im Albert Park bereitstehen, um in die Teamgaragen entladen zu werden: «Wir sind sehr zuversichtlich, dass es keine Auswirkungen geben wird.»

Fragezeichen über Rennen im April

Nach dem Saisonstart in Melbourne zieht die Formel 1 weiter nach China und Japan. Dort sind keine Auswirkungen zu erwarten. Hinter den Folge-Rennen in Bahrain (12.04.) und Saudi-Arabien (19.04.) stehen derzeit aber Fragezeichen.

Der Automobil-Weltverband FIA erklärte auf Nachfrage des SID, die Lage im Nahen Osten «mit den zuständigen Behörden aufmerksam» zu beobachten: «Die Sicherheit unserer Teilnehmer, Mitarbeiter und Fans hat für uns oberste Priorität.» Für den GP von Australien habe man die Reisepläne geändert, um den Luftraum über dem Nahen Osten zu umfliegen.

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SRF News Spezial, 28.02.2026, 13:00 Uhr ; 

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