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Legende: Video Leclerc lässt sich in Monza von Tausenden feiern abspielen. Laufzeit 01:01 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.09.2019.
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Italien feiert den Jungspund Alle lieben Leclerc: In 6 Monaten zum Ferrari-König

Ferrari-Mania in Italien: Die grenzenlose Begeisterung gilt aber nur Monza-Sieger Leclerc – Vettel ist am Boden.

In Italien nennen sie ihn schon einen König. Charles Leclerc ist in nur 6 Monaten vom Ferrari-Rookie zum König der italienischen Herzen aufgestiegen. «Reclerc» titelte die Gazzetta dello Sport in grossen, roten Lettern. «Re» – das italienische Wort für König – passt zum 21-Jährigen.

Leclerc fuhr am Sonntag am Ferrari-Heimrennen zu seinem 2. GP-Sieg. Innert Sekunden verwandelten die Tifosi die Zielgerade dann in eine Festmeile. Zu Zehntausenden wollten sie dem jungen Monegassen, der ihnen den ersten Monza-Sieg seit 2010 brachte, huldigen.

Erst 2018 war Leclerc bei Sauber in seine erste Formel-1-Saison gestartet, stieg schon dieses Jahr zu Ferrari auf und verzückt jetzt erfolgreich die Massen. 4 Pole Positions, 2 Siege, 4. in der WM-Wertung.

Charles Leclerc lässt isch feiern.
Legende: Jung und erfolreich Charles Leclerc lässt isch feiern. imago images

Der 21-Jährige selbst zeigt sich überglücklich. «Das geht über alles hinaus, was ich mir als Kind erträumt habe. Hier beim Heimrennen – unglaublich! Mir fehlen die Worte», sagte Leclerc.

Italien liegt ihm zu Füssen

Die Gazzetta dello Sport schreibt: «In knapp 6 Monaten hat er alles erobert: Die Scuderia, die Liebe der Fans und wahrscheinlich die ganze Zukunft Ferraris.» Es scheint, als ob Italien ihm zu Füssen liegen würde.

Vettel als Verlierer

Doch der Aufstieg von Leclerc bringt auch einen Verlierer mit sich. Sebastian Vettel, der zweite Ferrari-Pilot, muss seine Krone definitiv abgeben. Der Deutsche, der eigentlich als Ferraris Nummer 1 in die Saison gestartet war, nimmt plötzlich eine Nebenrolle ein.

«Ich bin nicht glücklich darüber, wie der Tag gelaufen ist», sagte der vierfache Weltmeister. In Monza leistete er sich einen gefährlichen Aussetzer, fuhr nicht einmal in die Punkte und liegt in der WM-Wertung erstmals hinter Leclerc. Vettel ist so erfolglos wie lange nicht mehr.

Legende: Video Vettel mit einem Dreher und gefährlicher Aktion abspielen. Laufzeit 00:43 Minuten.
Aus sportlive vom 08.09.2019.

Bei Ferrari ging die Saisonplanung also nicht auf: Statt Vettel steht nun Leclerc an 1. Stelle. Das dürfte in Italien aber kaum jemanden stören. Die Tifosi erwarten auch viel von ihrem neuen König.

Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 8.9.2019, 14:30 Uhr.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    F1 siegt zu 95 % der mit dem besten Auto, der Ferrari war auf den geraden viel schneller und somit das beste Auto. Lecler Hype wird dann verfliegen wenn andere wieder das bessere Auto haben. F1 ist sehr langweilig geworden...da fast nur noch das Auto zählt. Einheitsmotoren wär was......
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    1. Antwort von Silas Räber  (Silair)
      Leclerc war schon bei Sauber top. Und Vettel ist ja nicht gerade der schlechteste... Freue mich für Leclerc und bin auf seine Zukunft gespannt.
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  • Kommentar von Dale Bof  (Dale)
    Als Ferrari-Fan: SV grösste Schwäche (mM nach) ist der fehlende Renninstinkt - er patzt immer dann, wenn er in Sekundenbruchteilen "instinktiv" entscheiden muss. Zudem kommt ihm das Setup des diesjährigen SF90 nicht entgegen - dass er fahren kann, bestätigen seine 4 (!) WM-Titel. CL hingegen hatte als Rookie nichts zu verlieren und hat sensationell geliefert - bis jetzt. Bin gespannt, wie es weitergeht und ob die Trends sich weiter bestätigen oder ... wieder kreuzen werden :)
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  • Kommentar von Toby O.  (Bubuu)
    Naja, im Nachhinein ist es immer viel einfacher zu sagen "Ja logisch hätte Ferrari von Anfang an auf LeClerc als Nummer 1 setzen sollen." Ich bin kein Fan von Vettel und LeClerc ist unbestritten talentiert(er), dennoch ist klar, dass ein Team den langjährigen Nummer-1-Fahrer und notabene mehrfachen Weltmeister nicht einfach so wegschmeisst.

    Was Ferrari aber meines Erachten hätte tun SOLLEN, wäre beide gleichzusetzen, sodass keiner einen Vorteil hat. Das haben sie verpasst...
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