Wie Audi am Freitag bestätigte, ist die Zusammenarbeit des deutschen Formel-1-Rennstalls mit Teamchef Jonathan Wheatley bereits zu Ende. Der 58-Jährige verlässt die Ingolstädter «aus persönlichen Gründen». Nach übereinstimmenden Medienberichten zieht es den Briten zu Aston Martin. Die freie Position bei Audi wird durch Mattia Binotto abgedeckt, der weiterhin auch Leiter des F1-Projekts bleibt.
«Wir sind Jonathan Wheatley dankbar für seinen Beitrag zum Projekt in der wichtigen Phase des Einstiegs und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft», sagte Audi-CEO Gernot Döllner. Das Werksteam war zur Saison 2026 aus dem Sauber-Rennstall hervorgegangen, dort war Wheatley bereits seit April 2025 Teil einer Doppelspitze mit Binotto.
Der Italiener werde nun gemeinsam mit dem Team «den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen», sagte Döllner: «Unsere Ausrichtung bleibt unverändert: Wir konzentrieren uns mit aller Kraft darauf, ein Hochleistungsteam aufzubauen, das ab 2030 um Weltmeisterschaften in der Formel 1 fährt.»