Mercedes-Teenager Kimi Antonelli startet auch das Formel-1-Rennen in Japan von der Pole Position. Wie schon zuletzt vor seinem ersten Grand-Prix-Sieg in China verwies der Italiener seinen Teamkollegen George Russell in der Qualifikation auf den zweiten Platz. Der 19-Jährige hatte sich in Schanghai als jüngster Fahrer in der Geschichte der Königsklasse Startplatz 1 gesichert und war zwei Wochen später auch in Suzuka schneller als die gesamte Konkurrenz.
Hinter den beiden Silberpfeilen bestätigte der Australier Oscar Piastri als Dritter den Aufwärtstrend bei McLaren, Charles Leclerc belegte im Ferrari Rang 4. Weltmeister Lando Norris erreichte im zweiten McLaren den 5. Platz und lag damit vor Ferrari-Pilot Lewis Hamilton auf Rang 6.
Frust bei Verstappen, Freude bei Bortoleto
Red-Bull-Pilot Max Verstappen kassierte in Suzuka derweil den nächsten Dämpfer. Der Niederländer kam nicht über Platz 11 hinaus, das Q3 ging entsprechend ohne ihn über die Bühne. Zuletzt hatte Verstappen den GP Japan von der Pole Position aus viermal in Serie gewonnen. «Irgendwas ist falsch mit dem Auto. Es ist plötzlich unfahrbar», klagte der 28-Jährige am Boxenfunk.
Audi-Pilot Gabriel Bortoleto schaffte den Sprung in Q3 und sicherte sich Startplatz 9. Für Nico Hülkenberg resultierte Position 13.
Nach dem Grand Prix am Sonntag (ab 06:45 Uhr live bei SRF) verabschiedet sich die Formel 1 in eine längere Pause. Aufgrund der kriegsbedingten Absagen der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien geht es erst Anfang Mai in Miami weiter.