Kimi Antonelli und George Russell prägen den starken Saisonstart von Mercedes. Damit stellt sich die Frage: Steckt in dieser Konstellation Stoff für einen Stallkrieg?
Ein ähnliches Szenario hat Teamchef Toto Wolff 2016 mit Nico Rosberg und Lewis Hamilton bereits erlebt. Das damalige Mercedes-Duell eskalierte mehrfach.
«Es war ihre persönliche Rivalität, die die Oberhand gewann. Aus einem gesunden Wettbewerb wurde eine Rivalität, die schliesslich in Feindseligkeit umschlug», erinnerte sich Wolff. Es führte sogar so weit, dass er die beiden Streithähne mitten in der Saison 2016 kurzzeitig feuerte.
Reibereien vorprogrammiert?
Auch zwischen Lando Norris und Oscar Piastri schepperte es im vergangenen Jahr, als der Titel für das McLaren-Duo immer näher rückte.
Russell und Antonelli betonen aktuell noch ein gesundes Verhältnis. «Wir sind beide Profis», sagte Russell. Auch Antonelli sprach von «grossem gegenseitigem Respekt». Klar ist aber auch: Beide fahren, um zu gewinnen. Damit ist das Potenzial für Spannungen vorhanden.