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Spanier kritisiert Formel 1 Alonso: «Action auf der Strecke richtig schwach»

Der zweifache Weltmeister Fernando Alonso rechnet 3 Tage nach seinem Rücktritt mit der Formel 1 ab.

Fernando Alonso.
Legende: Hält nicht mit Kritik zurück Fernando Alonso. Keystone

Fernando Alonso scheute sich noch nie davor, seine persönliche Meinung preiszugeben. Drei Tage nach seinem Rücktritt holte der Spanier nun zum Rundumschlag gegen die Formel 1 aus. «Ich höre auf, weil die Action auf der Strecke richtig schwach ist», so der 37-Jährige.

Alonso konkretisierte seine Kritik:

Wir reden in der Formel 1 über so viele Dinge, die abseits der Strecke stattfinden. Wir sprechen über Polemik, über Funksprüche. Wenn man das so häufig macht, ist das ein schlechtes Zeichen. Dann war die Action auf der Strecke nicht gut. Genau dieses Gefühl gibt mir die Formel 1 derzeit.

Wie es für den zweifachen Weltmeister persönlich weitergeht, verriet Alonso nicht. Zunächst steht für den Spanier am Wochenende die Langstrecken-WM in Silverstone an. Ab kommender Saison gilt ein dauerhaftes Engagement in der Indy-Car-Serie in den USA als wahrscheinlich.

Alonso hatte zuletzt immer wieder erklärt, die sogenannte «Triple Crown» gewinnen zu wollen. Triumphe beim GP von Monaco, in Le Mans und bei den Indy 500 hat bislang nur der Brite Graham Hill geschafft.

Legende: Video Alonso beendet Karriere in der Formel 1 abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
Aus sportaktuell vom 14.08.2018.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Die beiden Teams mit den mit Abstand grössten finanziellen Mitteln machen zwischen ihren beiden Starpiloten den Weltmeister unter sich aus. Die andern fahren hinterher. Und im Übrigen wird nur noch über Reifenwahl gesprochen. So was von langweilig! Wäre dafür, allen mal genau das gleiche Auto zu geben. Dann würde sich zeigen, wer wirklich der fähigste u beste Pilot ist. Heute ist das viel zu viel nur noch Frage, wer technisch wegen mehr Geld das PS-stärkere Auto hat -gähn.
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  • Kommentar von tom martini (tomline)
    Leider stimmt das was er sagt. Schon lange ist die Formel 1 eine müde Angelegenheit. Anfang Saison steht meist der Weltmeister schon fest. Im besten Fall gibt es 2 Teams mit je einem A-Fahrer, der Weltmeister werden kann(darf), und einen 2. Fahrer der nur für die Nr.1 Fahrer da ist. Dann kann man praktisch auf keiner Strecke mehr überholen. Nach der 1. Kurve ist das Rennen meist gelaufen, und wenn mal einer "Racing" macht, wird er bestraft. Es geht nur mehr um Reifen und Boxenstopps.
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  • Kommentar von Adrian Strahm (Adrian Strahm)
    Alonso's beste Zeiten sind schon lange vorbei.Indy- Car ist aber auch nicht interessanter als F1.Aber es ist eine Option da ein "Rennfahrer Karriereende" zu absolvieren.Viele andere haben das vor ihm auch getan.Solange bei der F1 nicht griffige Massnahmen eingeführt werden die den Sport für alle Teams gerechter machen, wird die Formel eins langweilig bleiben.Tip: Echte Emotionen gibts bei Seifenkistenrennen.
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