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SRF-Experte Marc Surer erklärt die Ferrari-Problematik
abspielen. Laufzeit 01:52 Minuten.
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SRF-Experte zu den Problemen Surer über Ferrari: «Komplett auf dem Holzweg»

Der Ferrari-Rennstall reiht aktuell Enttäuschung an Enttäuschung. Das wird noch länger so bleiben, glaubt SRF-Experte Marc Surer.

Es ist eine Saison zum Vergessen, die Ferrari bislang erlebt. 2019 in der Konstrukteurs-Wertung noch auf Platz 2, folgt beim italienischen Rennstall Ernüchterung auf Ernüchterung. In den letzten beiden Rennen holte Ferrari keinen einzigen Punkt.

Seine Fahrer Charles Leclerc und Sebastian Vettel belegen in der WM die Plätze 7 respektive 13. Bei den Konstrukteuren liegt man bloss auf Rang 6.

Vorne mitfahren? Nein!
Autor: Marc Surerüber Ferraris Potenzial im kommenden Jahr

Marc Surer, SRF-Experte und ehemaliger Fahrer, findet klare Worte zum Ferrari-Fiasko. «Es ist ein krasser Absturz», sagt der 68-Jährige. «Vom Konzept her war Ferrari komplett auf dem Holzweg.»

Es gäbe zweierlei Gründe für die schlechten Resultate, glaubt Surer: «Einerseits die fehlende Motorenleistung. Andererseits ein Chassis, welches für einen stärkeren Motor gebaut worden ist.» Was es genau mit der Motorenleistung respektive dem Chassis auf sich hat, erläutert Surer in der Audio-Sequenz oben.

Das Ferrari-Team bei einem Boxenstopp.
Legende: Alle Hände voll zu tun Bei Ferrari läuft es 2020 überhaupt nicht rund. imago images

In der laufenden Saison werde es keine spektakuläre Auferstehung von Ferrari geben. Und auch für 2021 sind bei den Italienern nur bedingt Anpassungen möglich, prognostiziert Surer. «Sie müssten praktisch von Grund auf neu beginnen. Das Problem ist aber: Das dürfen sie nicht.». Schliesslich müsse auch in der kommenden Saison mit den jetzigen Autos gefahren werden. «Ferrari kann sein Auto höchstens aerodynamisch verändern. Das könnte wenigstens ein bisschen helfen.»

Deshalb zeichnet Surer für Ferrari hinblicklich 2021 ein eher düsteres Bild. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie einen riesigen Sprung machen werden. Die Motorenleistung wird weiter fehlen. Eine kleine Verbesserung traue ich Ferrari zu. Aber vorne mitfahren? Nein!»

SRF zwei, sportlive, 6.9.20, 15:00 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Feuz  („Üeu“)
    Ja - Gääääähn kann ich da nur sagen, wer interessiert sich denn noch für Formel 1? Das beste Auto gewinnt da aber nicht der beste Fahrer, völlig langweilig. Und dann machen die da bei einer Renndauer von 2 Stunden noch Pausen für Pneuwechsel und Benzin :-). Ein Scherz. Das nennt sich Formel 1? ein Scherz! Sind die da nicht in Lage Autos zu konstruieren die die lächerlichen 2 Stunden durchhalten. Wünsche mir die Zeiten zurück vo n Regazzoni, Stewart, Senna, Siffert etc.
    1. Antwort von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
      Sie verstehen diese Show nicht. Man ist nicht Fan eines Fahrers, sondern man ist Fan eines Rennstalls. Das war immer schon so, dass ein Team mehrere Jahre dominiert. Nach Ferrari ist jetzt Mercedes dran. So einfach ist das. Und klar gewinnt der bessere der beiden Fahrer im besten Auto. Aber ja, die ganze Veranstaltung hat deutlich an Reiz verloren, wie sie an "Marketing" gewonnen hat.
  • Kommentar von Werner Blatter  (blatti)
    Ferrari ist genau dort wo Sie hingehören ! Letztes Jahr den ganzen Zirkus verarscht und darum wurden Sie von der FIA zurück gepfiffen, selber schuld....
    Vettel kann froh sein wenn er für diesen Haufen nicht mehr fahren muss... Sainz wird sich in den Allerwertesten beissen mit Mc Laren Top aufgestellt und nächstes Jahr hinterher fahren mit einem Ferrari, das war wohl ein Griff ins KLO!
    1. Antwort von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
      Ich habe noch von keinem gelesen oder gehört, dass er nicht gerne für Ferrari fahren würde... Hamilton inklusive. Geniessen Sie die Ferrari Baisse, solange Sie noch können.
  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    Viele, ausser Ihnen!