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Vettel auf Rang 2 Hamilton siegt, ist aber noch nicht Weltmeister

Der Brite feiert dank einer cleveren Reifenstrategie in Mexiko seinen 10. Saisonsieg. Zum Titel fehlen ihm 4 Punkte.

Das Podest:

  1. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes
  2. Sebastian Vettel (GER), Ferrari
  3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes

Fast 50 Runden fuhr Lewis Hamilton beim GP von Mexiko auf einem Reifenset. Der frühe Wechsel auf die harte Mischung (nach 24 von 71 Runden) zahlte sich aus: Als die Konkurrenz später an die Box kam, zog der Brite seelenruhig vorbei.

Sebastian Vettel, der das viertletzte Saisonrennen lange anführte, hoffte vergeblich, dass Hamiltons Reifen nachlassen. Der deutsche Ferrari-Pilot verlor im Gegenteil in der Schlussphase noch Zeit.

Hamilton braucht 4 Punkte

Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas verhinderte mit seinem 3. Rang die vorzeitige Krönung des Briten zum Weltmeister. Für den Finnen ist der Titel allerdings nur noch eine theoretische Möglichkeit: Hamilton reicht nächstes Wochenende ein 8. Rang zu seinem 6. WM-Titel.

Mehrere Pannen an der Box

In dem Rennen auf einer Höhe von 2300 Metern über Meer patzten gleich mehrere Teams bei den Boxenstopps ihrer Fahrer:

  • Ferrari verschenkt beim 2. Reifenwechsel für Charles Leclerc 3 Sekunden.
  • Alfa Romeo patzt bei der Montage eines Hinterreifens für Antonio Giovinazzi.
  • Fast 2 Minuten (!) dauerte der Boxenstopp bei McLaren-Fahrer Lando Norris. Der Brite fuhr mit einem offensichtlich lockeren Reifen los und musste nach 100 Metern stoppen. Die Crew musste ihm nacheilen und den Boliden in die Box zurückschieben.

Verstappen sündigt erneut

Red-Bull-Pilot Max Verstappen setzte sein schwarzes Wochenende nahtlos fort. Der Niederländer, dem am Samstag wegen einer missachteten gelben Flagge die Pole-Position entzogen worden war, musste nach der 3. Kurve und einer Berührung mit Hamilton über Gras zurück auf die Strecke. Wenig später machte sein rechter Hinterreifen schlapp. Verstappen fiel ans Ende des Feldes, kämpfte sich anschliessend aber immerhin noch auf den 6. Schlussrang vor.

Alfa ohne Punkte

Alfa Romeo blieb einmal mehr ohne Punkte. Antonio Giovinazzi belegte Rang 14, Kimi Räikkönen schied in der 60. Runde aus.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.10.19, 19:30 Uhr

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Verstappen wirder im Rüppel Modus, was der da wiefer gezeigt hat....unterirdisch....der wird so mie Weltmeister, ihm fehlt die Klarsicht, Einsicht und vieles mehr. Redbull würde den besser abgeben. Der Gipfel ist dass Meteschitz ihn auch noch in Schutz nimmt, im Qualifying und auch sdom Rennen sieht er Verstappen nie im Fehler....nur noch peinlich.
  • Kommentar von Konrad Pfister  (Racoon)
    Bin diese Tage auf YouTube auf das Duell Senna-Mansell in Monaco gestoßen. Da wird einem klar, wie die jetzige F1 zu einer sportlich völlig uninteressanten Technologieschau verkommen ist...
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      F1 ist halt kein Sport (mehr).
  • Kommentar von Junior Cruz  (Fagg_U)
    Neben Lewis Hamilton sehen alle anderen aus wie Amateure, richtige Anfänger!
    Und Kimi wird sich wohl bei Alfa Romeo pensionieren lassen.
    1. Antwort von Ivo Schmucki  (Jetzt oder nie)
      Das ist schon richtig. Jedoch das ewige Gejammer wegen den schlechten Reifen, ging mir ziemlich auf die Nerven. Etwas vortäuschen, was nicht ist, ist eines so grossen Renn-Stalls, der den nächsten Weltmeisterschafts-Titel holen wird, nicht würdig. Da ist Kimi, der Schweigsame, mir viel lieber. Er redet nur, wenn es wirklich etwas zu sagen gibt. Und wenn es Rennen zu fahren gibt, dann fährt das Rennen und jammert nicht in der Gegend herum.
    2. Antwort von Junior Cruz  (Fagg_U)
      @Ivo Schmucki

      Der Kimi spricht so viel wie er fährt, nämlich unauffällig, darum ist er kein mehrfacher Weltmeister ;-)