Das nennt sich dann wohl ein gelungenes Wochenende: Nach seinem Sieg im Sprintrennen am Samstag hat Jorge Martin am Sonntag beim GP Frankreich nachgedoppelt. Der Spanier, Weltmeister von 2024, setzte in der drittletzten Runde zum entscheidenden Manöver an und überholte seinen italienischen Teamkollegen Marco Bezzecchi.
Für Martin ist es der erste GP-Sieg seit 588 Tagen. Und damit der erste als Aprilia-Pilot. Weltmeister wurde er als Ducati-Werksfahrer. In der WM-Wertung liegt der Spanier nur noch einen Punkt hinter Bezzecchi zurück.
Für Aprilia war das Resultat in Le Mans gar historisch. Der Japaner Ai Ogura komplettierte als Dritter das Podest und machte den ersten Aprilia-Dreifachsieg der MotoGP-Geschichte damit perfekt. Für Ogura war es die Podest-Premiere.
Bagnaia fliegt ab, Marquez nach Hause
Nicht um den Sieg respektive einen Podestplatz mitreden konnte Francesco Bagnaia (Ducati). Der italienische Polesetter rutschte in der 16. Runde auf Podestkurs liegend weg.
Gar nicht erst am Start stand Marc Marquez. Der spanische Weltmeister hatte bei einem schweren Sturz im Sprint einen Bruch des fünften Mittelfussknochens am rechten Fuss erlitten und muss operiert werden. Beim Eingriff wird auch ein Problem an der Schulter versorgt. Marquez war mit seiner Ducati kurz vor Rennende per Highsider abgeflogen. Der 33-Jährige wird auch sein Heimrennen in Barcelona in der kommenden Woche verpassen.