Zarte Nachwuchs-Pflänzchen

Mit Robin Mulhauser gibt ein junger Schweizer beim GP von Aragon sein Debüt. Viel erwarten darf man nicht. Denn hinter den arrivierten Schweizern klafft ein grosses Leistungs-Loch.

Der 22-jährige Robin Mulhauser versucht sich beim GP von Aragon erstmals auf der grossen Bühne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Premiere Der 22-jährige Robin Mulhauser versucht sich beim GP von Aragon erstmals auf der grossen Bühne. Keystone

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TV-Hinweis

TV-Hinweis

Den GP von Aragonien können Sie live auf SRF zwei und im Livestream mitverfolgen. Am Sonntag sind Sie ab 12:05 Uhr beim Rennen der Moto2-Klasse hautnah dabei. Um 13:50 Uhr fahren die MotoGP-Piloten um den Sieg.

Nichts gegen Robin Mulhauser: Der 22-jährige Fribourger schlägt sich wacker. Er steigerte sich zwischen erstem und zweitem Training um 1,7 Sekunden und war am Tagesende nicht mehr Letzter. Seine Lernkurve zeigt steil aufwärts. Mehr liegt beim Sprung aus der Superstock-EM zu den professionellen Moto2-Maschinen nicht drin.

Ansätze – mehr nicht

Ähnlich ging es letztes Jahr dem 17-jährigen Zürcher Jesko Raffin, als er – was für ein Zufall – auch für den verletzten Randy Krummenacher einsprang. Raffin lernt inzwischen in der spanischen Meisterschaft dazu, im renommierten Team von Sito Pons. Aktuell belegt er den fünften Platz in der «Töff-Nati-B». Zum Spitzenfahrer fehlt auch ihm also noch einiges.

Immerhin: Vor zwei Jahren herrschte hinter Lüthi, Aegerter und Krummenacher Funkstille. Inzwischen können zwei Namen der Schweiz im Motorrad-Sport ansatzweise Perspektiven geben. Wunder dauern bekanntlich länger, und ein Marc Marquez lässt sich nicht alle Tage finden.

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Interview mit Mulhauser vor 1. Training (26.9., französisch)

1:14 min, vom 26.9.2013