Der Titel ist umso bemerkenswerter, weil Ogier seit 4 Jahren nur noch bei einem Teil der Rennen am Start ist. In diesem Jahr hatte er 3 der ersten 8 Rallyes ausgelassen. Erst im Sommer entschied er sich, das Projekt ernsthafter anzugehen. «Einen WM-Titel zu gewinnen, gehörte natürlich nicht mehr zu meinen Zielen», hatte er zuletzt gesagt.
Noch kein Ende in Sicht
Der 41-jährige Ogier war als Gesamtzweiter nach Saudi-Arabien gefahren, nur 3 Punkte fehlten ihm auf seinen Toyota-Markenkollegen Elfyn Evans. Am Freitag war dem Waliser aber eine Reifenpanne zum Verhängnis geworden, Ogier zog im virtuellen Ranking vorbei – und liess am Finaltag nichts mehr anbrennen.
Ogier gewann bereits von 2013 bis 2018 die WM, weitere Titel holte er 2020 und 2021. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Im kommenden Jahr wird Ogier immer noch dabei sein, das hatte Toyota zuletzt verkündet. Zunächst erneut nur in Teilzeit – aber was heisst das schon.