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Gisin und Meillard 2x Kombi-Bronze: Starker Schweizer Start in technische WM-Woche

Loïc Meillard und Michelle Gisin haben an der WM für die Schweizer Medaillen 6 und 7 gesorgt. Damit ist die «Technik-Woche» erfreulich eingeläutet.

Michelle Gisin und Loïc Meillard
Legende: Schweizer Medaillengewinner vom Montag Michelle Gisin und Loïc Meillard Keystone

Mit den beiden Bronzemedaillen von Meillard und Gisin in der Alpinen Kombination steht die Schweiz nach 6 Rennen mit bereits 7 Medaillen da. Beide legten die Basis mit starken Fahrten im Super-G:

  • Meillard klassierte sich als 6., nur 0,35 Sekunden hinter Favorit Alexis Pinturault und 0,03 hinter dem späteren Weltmeister Marco Schwarz.
  • Gisin lag bei Halbzeit auf dem 5. Platz, 0,20 Sekunden hinter Mikaela Shiffrin und 0,14 Sekunden vor Petra Vlhova.

Mit nicht ganz perfekten Slalomläufen war gegen vorne dann nichts mehr auszurichten. Meillard lag zuletzt 1,12 Sekunden hinter Schwarz, Gisin fehlten 0,89 auf die entfesselte Shiffrin.

Podestplätze mit leisem Bedauern

«Eine Medaille ist eine Medaille», zeigte sich Gisin zufrieden. «Die technische Woche startet wunderbar.» Ein wenig ärgerte sich die Engelbergerin allerdings über ihre Zeitverluste in den beiden Läufen: «Ohne den Fehler unten im Super-G wäre ich noch besser dabei gewesen. Im Slalom hatte ich vor der Dreiervertikale einen Bremser und verlor Speed.»

«Das ist meine erste WM-Medaille. Das tut gut», meinte Meillard. «Davon träumt man, zuerst vom Podest, dann von einer Goldmedaille.» Gleichzeitig gab der Romand zu, über seinen Fehler (er blieb im Slalom nach rund 20 Fahrsekunden an einem Tor hängen) enttäuscht zu sein. Ob er zu viel Innenlage hatte oder es schlicht zu glatt war, müsse er noch analysieren. «In ein paar Stunden werde ich aber mit der Medaille sehr zufrieden sein.»

Meillard: «Kann von allem träumen»

Sowohl Gisin als auch Meillard richteten ihren Blick sofort auf die anstehenden Tage. Noch folgen insgesamt 7 Technikrennen. Die Obwaldnerin zeigte sich «froh darüber, dass ich wieder attackieren kann». Sie befinde sich im «Psycho-Modus», was ausgedeutscht die Fokussierung auf die kürzeste Strecke zum nächsten Tor bedeutet.

Meillard hat nach eigener Einschätzung «im Slalom gezeigt, dass ich fit bin». Im Parallel-Wettkampf vom Dienstag sei alles möglich. «Hoffentlich geht es nach dem guten Wochenstart weiter. Ich kann von allem träumen.»

Möglich, dass auf die Schweizer Bronzezeit schon bald wieder das goldene Zeitalter folgt.

SRF zwei, sportlive, 15.2.21;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Max Flobim  (Superwoman)
    Bei denn sind die Schweizer bis jetzt das Mass aller Dinge, bei den Herren sind es die Österreicher: 3 Disziplinen, 3xGold.... denke ausser im Riesenslalom werden die Schweizer nicht an die Österreicher kommen, nur bei den Männern meine ich. Übrigens waren die Kombis heute schrecklich schwach, eigentlich waren die beiden Rennen nach 5 Fahrer jeweils entschieden. Bei den Frauen war ab Nummer. 6 nur noch die Frage offen, wer scheidet früher aus......
  • Kommentar von Robert Richter  (Robert Richter)
    Wer hätte das gedacht: Vor zwei, drei Jahren wäre aus Schweizer Sicht die Ski-WM in diesem Zeitpunkt, nach den Speedrennen also, eigentlich vorbei gewesen.
    Und heute, da können wir uns auf die zweite Woche mit den Technik-Wettbewerben freuen.
    Schön!
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Gratulation an Loic und Michelle! Das ist hoffentlich der Start in eine Wahnsinnstechniker Woche. Vor allem gerade von Loic und Michelle darf man noch mehr erwarten.
    Chömet holet nech die Medaillen. Schweizer Ski Team macht unglaublich viel Freude in dieser doch sonst grauen, blasen und trostlosen Zeit!
    Oh Yeah -Swissski! Top