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2. Weltcup-Sieg in Stockholm Zenhäusern lässt alle anderen alt aussehen

Der Schweizer gewinnt den City Event in Stockholm. Bereits vor Jahresfrist hatte er an selber Stätte gewonnen.

Die Spitze

Männer

  • 1. Ramon Zenhäusern (Sz)
  • 2. Andre Myhrer (Sd)
  • 3. Marco Schwarz (Ö)
  • 4. Daniel Yule (Sz)

Stockholm bleibt Zenhäusern-Terrain. Ein Jahr nach seinem Premieren-Sieg im Weltcup liess der Walliser an gleicher Stätte seinen 2. Erfolg folgen. Im Final setzte er sich gegen den Lokalmatador Andre Myhrer durch. Sein Meisterstück zeigte Zenhäusern gegen Marcel Hirscher. Der frischgebackene Slalom-Weltmeister hatte im Viertelfinal nicht den Hauch einer Chance.

Mit Daniel Yule verpasste ein 2. Schweizer den Sprung aufs Podest nur knapp. Der Romand zeigte einen starken Wettkampf, scheiterte aber im Halbfinal in einem rein schweizerischen Duell am unwiderstehlichen Zenhäusern und im Kampf um Platz 3 an Marco Schwarz.

Mit Hirscher hatte noch ein zweiter Athlet Grund zur Freude. Der Österreicher sicherte sich trotz Viertelfinal-Out gegen Zenhäusern vorzeitig den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Slalom-Weltcup. Es ist bereits sein 6. Erfolg im Stangenwald.

Frauen

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA)
  • 2. Christina Geiger (De)
  • 3. Anna Swenn-Larsson (Sd)
  • 4. Frida Hansdotter (Sd)
Video
Shiffrin setzt sich im Final gegen Geiger durch
Aus sportlive vom 19.02.2019.
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Im Frauenrennen ging der Sieg an Mikaela Shiffrin. Nur 3 Tage nach ihrem Triumph im WM-Slalom räumte die US-Amerikanerin bereits wieder ab. Mit dem Sieg beim City Event sicherte sie sich ihren bereits 14. Saisonerfolg und holt wie Hirscher vorzeitig die kleine Kristallkugel im Slalom-Weltcup. En passant egalisierte sie mit dem 14. Saisonsieg die Bestmarke von Vreni Schneider.

Im Final setzte sich Shiffrin knapp gegen die Deutsche Christina Geiger durch, die mit ihrem 2. Platz dennoch ihr Bestergebnis im Weltcup erzielte. Im Duell um Rang 3 gewann Anna Swenn-Larsson vor frenetischem Heimpublikum gegen ihre Teamkollegin Frida Hansdotter.

Die weiteren Schweizer

  • 7. Wendy Holdener – Out im Viertelfinal
  • 15. Loïc Meillard – Out im Achtelfinal

Für Wendy Holdener setzte es bereits im Viertelfinal eine Enttäuschung ab. Die einzige Schweizerin im Frauentableau riskierte gegen Swenn-Larsson zu viel und schied im Mittelteil aus. Für die Schwedin war es eine späte Revanche, hatte sie doch Anfang Januar beim City Event in Oslo gegen Holdener im kleinen Final verloren.

Noch früher erwischte es Loïc Meillard. Er hatte das Pech, bereits im Achtelfinal gegen Landsmann Yule antreten zu müssen. Nach einem Fehler erreichte auch er das Ziel nicht.

Das weitere Programm

Nach der WM und dem City Event in Stockholm gönnt sich der Ski-Zirkus weiterhin keine Pause. Bereits am Freitag geht es für die Männer in Bansko (Bul) mit einer Kombination, einem Super-G sowie einem Riesenslalom weiter. Die Frauen reisen in die Schweiz: In Crans Montana stehen eine Abfahrt sowie eine Kombination auf dem Plan.

Kvitfjell springt ein

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Für die Anfang Februar in Garmisch-Partenkirchen abgesagte Weltcup-Abfahrt der Männer ist ein Ersatz gefunden worden. Wie die FIS bekannt gab, wird der Wettkampf im Rahmen der Speed-Rennen in Kvitfjell Anfang März nachgeholt. (sda)

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.02.2019, 17:20 Uhr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Klauser  (Reto Klauser)
    Aufmerksame Zuschauer haben festgestellt dass die Tore nach unten versetzt wurden, dies damit kleingewachsenere Fahrer die Myhrer-Technik besser anwenden können. Shiffrin ist ja auch keine 2m gross.....
  • Kommentar von Lukas Cotting  (Lulu1_34)
    Es war eine sehr extrem starke Leistung der schweizer Männer!!
    Trotzdem habe ich noch eine Frage: wer würde weiterkommen, wenn beide Fahrer im ersten sowie im zweiten Lauf gleich schnell sind? (Sehr unmöglich, aber spannend ;-)
  • Kommentar von Jej Kekk  (Jekekzo)
    Starke leistung von zenhäusern aber man muss auch ehrlich zugeben dass ihm seine grösse geholfeb hat weil wenn man zum beispiel die fahrt von hirscher ansieht sieht man das er gar nichts gesehen hat, weil die tire so gross sind
    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Wo hatte es denn Ti(e)re auf der Piste? Habe keine gesehen.
    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Kej Kekk, sie wohl Null Ahnung von Anotomie! Die Grösse ist im Slalom eher ein Nachteil wegen des Bewegungsablaufes!
    3. Antwort von Marcel Moser  (Rasenmaeher77)
      @jeani: Wohl null Ahnung von Parallelrennen, wo Grösse wegen der Boxingtechnik von Vorteil ist. Siehe und Höre Interview von und mit Ramon Zenhäusern...