Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio FIS setzt auf Schneesportförderung statt Naturschutz abspielen. Laufzeit 02:03 Minuten.
02:03 min
Inhalt

FIS setzt auf neue Technik Mit Öko-Schneekanonen gegen steigende Temperaturen

Weltcup-Orte wie Garmisch, Schladming oder Zagreb werden kaum mehr weiss. Die FIS reagiert mit neuen Beschneiungsmaschinen.

Weil die Temperaturen immer weiter steigen, geht es Wintersportorten in tieferen Lagen an den Kragen. Doch auch im Ski-Weltcup bleiben viele Stationen von dieser Entwicklung nicht verschont.

Es bricht einem fast das Herz.
Autor: Michelle Gisin

Slalom-Klassiker wie die Rennen in Schladming und Zagreb oder die Abfahrt auf der «Kandahar» in Garmisch stehen Jahr für Jahr auf der Kippe.

Michelle Gisin sieht diese Entwicklung mit Schrecken: «Es bricht einem fast das Herz, die Spitze des Titlis im Herbst schwarz zu sehen», so die Kombinations-Olympiasiegerin.

Neue Kanonen sollen helfen

Sie, die im Jahr viele Kilometer im Flugzeug zurücklegen muss, setzt sich deshalb als Botschafterin für den Klimaschutz ein. «Jeder kann etwas machen. Sei es bei der Abfalltrennung oder im motorisierten Verkehr», meint Gisin.

Und der internationale Skiverband? Der sieht seine Rolle eher in der Förderung des Schneesports als im Naturschutz. Mit ökologischeren Schneekanonen will aber auch die FIS ihren Teil zu einem nachhaltigeren Skizirkus beitragen, erklärt Generalsekretärin Sarah Lewis auf Nachfrage.

Sendebezug: Radio SRF 1, Bulletin von 18:45 Uhr, 29.10.18

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christian Graf  (Christian Graf)
    Frau Gisin legt jedes Jahr viele Kilometer im Flugzeug zurück und setzt sich ein als Botschafterin für den Klimaschutz?? Beisst sich da nicht etwas? Fährt Rennen auf Pisten die künstlich beschneit werden? Beisst sich da nicht etwas? Immer die anderen sollen sich einschränken. Das ist leider die Logik von uns Menschen. Kaum einer ist bereit sich selber einzuschränken, höchstens so weit das es nicht weh tut!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Luis Seitz  (Luigi02)
    Die FIS müsste halt die Termine für die Rennen nicht schon für das ganze Jahr festlegen, sondern schauen eo hat es Schnee.
    Warum muss der Auftakt in Sölden sein, wo man sicher schon etwas vorher wusste, dass das Wetter schlecht wird?
    Die FIS müsste einfach etwas spontaner werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Roman Isch  (Roman Isch)
      Eine derartartiger Sportanlass lässt sich nicht innert 48 Stunden aus dem Hut zaubern. Der Aufwand und die Kosten sind riesig und es braucht Sponsoren. Das ist kein Kinderskirennen in einem Skilager...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Karl Müller  (KaMü)
    Es geht doch wieder mal nur um das Eine! Na, raten Sie mal, was ich meine.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen