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Nach 100 Tagen als FIS-CEO Reformer Lehmann will mehr Weltcuprennen

Urs Lehmann hat als Geschäftsführer der FIS grosse Pläne, wie er gegenüber Keystone-SDA offenbart.

Mann im Anzug vor einem Logo.
Legende: Gab Einblicke in konkrete Vorhaben Urs Lehmann. Keystone/Christian Beutler

Vor 100 Tagen trat Urs Lehmann sein Amt als neuer CEO der FIS an. Der Aargauer sieht in einigen Bereichen Handlungsbedarf. Unter anderem möchte er den Ski-Weltverband, der in alten Strukturen verharrt, auf Vordermann bringen.

Am FIS-Kongress im Juni in Serbien will Lehmann zusammen mit Präsident Johan Eliasch verschiedene Ansätze zur Modernisierung aufzeigen.

Mehr Rennen im Weltcup

Geht es nach Lehmann, unter dessen Führung Swiss-Ski ab 2008 einen stetigen Aufstieg erlebte, wird in den kommenden Jahren eine Ausdehnung des alpinen Weltcups erfolgen: «Das Ziel sind für die Frauen und Männer jeweils rund 45 bis 50 Saisonrennen, wenn es keinen Grossanlass gibt. In Saisons mit WM oder Olympischen Spielen wären es leicht weniger. Wir müssen dabei vom Anspruch wegkommen, dass jede und jeder alle Rennen fährt.»

Lehmann schwebt zudem vor, im alpinen Bereich ein einheitliches weltweites Punktesystem einzuführen. Andere Sportarten wie Tennis hätten ein solches «System, das weltweit und über alle Stufen» funktioniere, so der 56-Jährige.

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