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Eliasch will den Weltcup umkrempeln
Aus Ski alpin vom 28.03.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 40 Sekunden.
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Unsicherheiten im Ski-Kalender Und wenn der Riesenslalom plötzlich nur noch einen Lauf hat?

Noch immer ist der Weltcup-Kalender für nächste Saison ungewiss. FIS-Präsident Johan Eliasch hat grosse Lust auf Veränderung.

Skicracks wie Corinne Suter oder Marco Odermatt konzentrieren sich in dieser Phase des Jahres mit Skitests bereits auf die nächste Saison, ehe es in die wohlverdienten Ferien geht. Für die Verbände stehen eigentlich ebenfalls wegweisende Arbeiten an. Eigentlich, denn: So genau weiss keiner, wie die nächste Saison genau aussieht.

Das liegt am neuen FIS-Präsidenten: Johan Eliasch will mit dem Elan eines neu gewählten Oberhauptes den Weltcup umkrempeln. Die Palette an Ideen reicht von juristischen Geschichten, wie dem Versuch einer zentralisierten Vermarktung der Rennen, über neu zu erschliessende Regionen (China) bis zu Speedrennen in der Nacht. Bislang fiel der 60-Jährige indes eher durch erratische Aktionen auf.

Ideen für eine Sport-Revolution auf dem Tisch

Eigentlich käme der Vierjahresplan der FIS im kommenden Winter zum letzten Jahr des Turnus. Eliasch juckt das nicht, er sistierte diesen. Zur Debatte steht dem Vernehmen nach Grundlegendes: Braucht es wirklich zwei Läufe im Riesenslalom? Soll man neue Disziplinen erschaffen? Eine neue Rennserie gar?

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Archiv: Die vielen offenen Fragen im Alpin-Kalender
Aus Sportpanorama vom 06.03.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 43 Sekunden.

Bei Rennveranstaltern und Verbänden sorgt das freilich für Planungsunsicherheiten. Auch für Walter Reusser ist es ein Ärgernis. Es sei wie eine Operation am offenen Herzen, beschreibt der Alpin-Direktor von Swiss-Ski die Situation.

Fest steht bislang einzig: Sölden bildet den Saisonauftakt, danach folgt die Premiere der transalpinen Rennen in Zermatt. Zumindest ist für Anfang April ein erster Entwurf des Weltcup-Kalenders 2022/23 angekündigt. Spätestens dann wird sich zeigen, wie stark der schwedisch-britische Multimilliardär Eliasch den Ski-Zirkus umzukrempeln gedenkt.

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Archiv: Berthods Weltcup-Visionen
Aus Sport-Clip vom 30.03.2021.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 27 Sekunden.

Radio SRF 1, Eis am Morge, 28.3.22, 6:15 Uhr;

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Open Eye  (Open Eye)
    Ein Blick auf die Riesenslalom-Ranglisten der Damen und Herren könnte vermuten lassen, dass Eliasch nach der Innerhofer-Farce in Wengen dem ÖSV ein weiteres Mal unter die Arme greifen will …
  • Kommentar von Peter Meier  (~~õ~~)
    Lasst doch diesenEgomanen machen was er will. Die Sportler haben es in den Händen (wenn Sie genug E... haben) solches nicht umzusetzen. Man stelle sich vor, es gäbe ein Rennen, und jeder Fahrer schwingt vor dem Ziel ab. Was glaubt ihr wie schnell das geht bis die FIS spurt. Ohne Sportler keine Rennen, ohne Rennen braucht es die FIS nicht mehr. Ganz einfach, man muss sich nur einig sein.
  • Kommentar von Dilara Menzi  (Ira)
    Es wird keine Sekunde an die Athleten/Athletinnen gedacht. Eigentlich sind sie die, welche den Sport betreiben aber auch die welche (wie mir scheint) nie nach ihren Meinungen gefragt werden… finde ich schade.