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1. Abfahrt im Val di Fassa Beim 125. Mal platzt Pirovanos Knoten – und wie!

Laura Pirovano stand in 124 Rennen nie auf dem Podest, nun siegt sie im Val di Fassa. Corinne Suter (8.) schafft es in die Top Ten.

Das Podest

  • 1. Laura Pirovano (ITA) 1:21,40 Minuten
  • 2. Emma Aicher (GER) +0,01 Sekunden
  • 3. Breezy Johnson (USA) +0,29

124 Mal hatte Laura Pirovano Anlauf genommen, doch es wollte mit dem Podestplatz einfach nicht klappen. 16 Mal fuhr sie dabei in die Top 6, davon vier Mal auf den vierten Rang. Ausgerechnet bei ihrem Heimrennen und Jubiläum beendete die 28-jährige Italienerin nun diese Serie.

Mit einem furiosen Lauf setzte sich Pirovano in der ersten von zwei Abfahrten im Val di Fassa sehr zur Freude des Publikums hauchdünn durch. Zwei Fahrstunden von ihrer Heimat entfernt klappte es mit dem langersehnten Erfolg. Vor allem dank einem hervorragenden technischen Sektor.

Aicher und die Hundertstel

Erste «Leidtragende» des Hundertstelkrimis war Emma Aicher. Die Deutsche, die schon an den Olympischen Spielen wegen Wimpernschlägen sowohl in der Abfahrt als auch der Team-Kombi Gold verpasst hatte, landete genau 0,01 Sekunden hinter Pirovano. Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson komplettierte das Podest.

Die Schweizerinnen in den Punkten

  • 8. Corinne Suter +0,49s
  • 21. Jasmine Flury +1,16
  • 23. Stefanie Grob +1,28
  • 25. Delia Durrer +1,38
  • 25. Malorie Blanc +1,38
  • 27. Janine Schmitt +1,40

Corinne Suter schien ihrer aktuellen Hochphase ein weiteres absolutes Top-Resultat hinzufügen zu können. Mit der Startnummer 19 war sie oben die absolut Schnellste, lag auch bei der 3. Zwischenzeit noch in Führung. Doch der technische Teil wurde der Schwyzerin zum Verhängnis, über 6 Zehntel und damit mehr als jede Fahrerin vor ihr büsste sie dort ein. Damit war der nächste Podestplatz futsch.

Für das zweitbeste Swiss-Ski-Resultat sorgte Jasmine Flury. Stefanie Grob holte zum dritten Mal in ihrer Karriere Punkte. Malorie Blanc verlor schon im obersten Streckenteil viel Zeit und kam auch in der Folge nicht mit der Strecke zurecht. Delia Durrer war am Ort ihres Weltcup-Debüts exakt gleich schnell wie Blanc.

Der Kugelkampf

In Abwesenheit der verletzten Lindsey Vonn machte Aicher einen grossen Schritt zur kleinen Kugel. Die Deutsche, schon vor dem Rennen auf Rang 2 der Disziplinenwertung, liegt noch 14 Zähler hinter Vonn. Aichers Verfolgerinnen Kira Weidle-Winkelmann (4.) und Sofia Goggia (17.) büssten an Boden ein.

So geht's weiter

Am Samstag steht im Val di Fassa bereits die nächste Abfahrt auf dem Programm (ab 10:35 Uhr auf SRF zwei). Der Super-G am Sonntag beendet das Speed-Wochenende. Dann geht es in den hohen Norden: erst nach Are, anschliessend zum Saisonfinale in Lillehammer.

Ski-Weltcup Frauen

SRF zwei, sportlive, 6.3.26 11:30 Uhr ; 

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