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Shiffrin kämpft im Siegerinterview mit den Tränen
Aus Sport-Clip vom 28.11.2021.
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Denkwürdiger Slalom Tränen des Glücks bei Shiffrin – Holdeners grosse Zufriedenheit

Nach dem Slalom in Killington war die Freude bei der siegreichen Amerikanerin und der drittplatzierten Schwyzerin gross.

Mikaela Shiffrin ist einmal mehr die Königin von Killington. Die Amerikanerin entschied am Sonntag auch den 5. Slalom im Wintersportort in Vermont für sich. Insgesamt war es der 71. Weltcupsieg für die 26-Jährige. Bedeutender war an diesem Tag aber, dass sie zum 46. Mal in ihrer Paradedisziplin gewann.

46 Siege in einer Disziplin hat zuvor nur Ingemar Stenmark geschafft. Der legendäre Schwede, der mit 86 Weltcuperfolgen immer noch klarer Rekordhalter ist, sicherte sich diese Triumphe im Riesenslalom zwischen 1975 und 1987. Zur Egalisierung der Bestmarke brauchte Shiffrin nur 9 Jahre.

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Zusammenfassung Slalom Killington
Aus Sport-Clip vom 28.11.2021.
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Man hat lange geglaubt, man kann Ingemar überhaupt nicht besiegen, also ist das schon cool.
Autor: Mikaela Shiffrin

Nach ihrem jüngsten Sieg zeigte sich der Superstar im Interview mit der FIS äusserst emotional, weinte sichtlich überwältigt. «Es war ein grosser Kampf. Ich bin sehr zufrieden, wie ich im 2. Lauf gefahren bin. Es ist speziell, hier zu fahren. Ich habe das Publikum am Start gehört, das war fantastisch.»

Dass sie die Bestmarke von Stenmark einstellte, war Shiffrin gar nicht klar. «Ich wusste das nicht. Es ist kaum zu glauben, wenn man überlegt, was in meiner Karriere alles passiert ist. Man hat lange geglaubt, man kann Ingemar überhaupt nicht besiegen, also ist das schon cool», sagte sie gegenüber ORF.

Holdener tankt viel Vertrauen

Zufriedenheit herrschte auch bei Wendy Holdener nach ihrem 3. Platz. Die Schwyzerin vermochte ihre gute Ausgangslage aus dem 1. Lauf zu nutzen und den 3. Platz zu verteidigen. «Es war ein Lauf für mich, sehr gerade und frech gesteckt. Ich bin sehr glücklich, das gibt Vertrauen.»

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Holdener: «So ein Auftritt gibt Vertrauen»
Aus Sport-Clip vom 28.11.2021.
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Angesichts der Vorgeschichte mit den in der Vorbereitung erlittenen Handverletzungen erhält das Resultat für Holdener eine noch viel grössere Bedeutung. «Mit so wenigen Trainings schon auf diesem Niveau zu fahren, das ich letztes Jahr kaum je hatte, ist richtig cool.»

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Wow! What a winner! Und ihre Interviews zeigen es deutlich: Jedes Rennen beginnt bei ihr bei Null. Kein Sieg oder kein Podest ist selbstverständlich. Gelingts, kommt eine Mischung aus Freude und Erleichterung, gleichzeitig steigen die Erwartungen der Medien, Veranstalter und der Fans.
    Eine "Heldin" zu sein dürfte ganz schon anstrengend sein und beinhaltet emotionale Achterbahnen. Schön wenn eine Heldin wie Shiffrin nicht versteinert, sondern Mensch belibt und ihre Emotionen zeigen kann.
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Ich freue mich sehr für Wendy Holdener. Nach diesen Verletzungen bereits wieder auf dem Niveau zu fahren, einfach nur toll. Ingemar Stenmark eine "Legende" und eine Mikaela Shiffrin, die auf dem besten Weg dorthin ist. Eine begnadete Technikerin, die erst 26 jährig schon so viel erreicht hat. Fährt sie auf diesem Niveau weiter, sehe ich auch die 86 Siege von Stenmark "in Gefahr". Es gibt so viele gute und ausgezeichnete Skifahrerinnen und Skifahrer, doch nur wenige "Jahrhunderttalente".
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Shiffrin hat angeblich und laut diverser Medien bereits angedeutet, dass nach dieser Saison Schluss sein könnte.
    2. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Herr Gebauer, Nach dem Unfalltod ihres Vaters dachte sie ans Aufhören. Haben Sie eine Quelle, die ich nicht beachtet habe? Mit 26 diese Erfolge und ihr Körper wird durch hartes Training auch nicht jünger. Da bin ich mal gespannt, wie sie sich entscheiden wird.