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Weltcup Frauen Gisin starke Siebte bei Hector-Sieg

Dominique Gisin hat beim Riesenslalom in Kühtai (Ö) ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Engelbergerin realisierte mit dem 7. Rang ihr klar bestes Saisonergebnis in dieser Disziplin. Der Sieg ging an die Schwedin Sara Hector.

Dominique Gisin zeigte in beiden Durchgängen speziell im unteren Streckenteil eine überzeugende Fahrt. Den Grundstein für ihr erstes Top-10-Resultat in diesem Winter legte die 29-Jährige mit Position 6 und nur 0,61 Sekunden Rückstand im 1. Lauf.

Gisin mit Beinahe-Fehlstart

Ein 1. Lauf, den Gisin eigentlich bereits abgeschrieben hatte. «Ich habe bei meinem Start erst im allerletzten Moment den ersten 'Pieps' der Startzeit gehört. Ich bin in der Überzeugung gefahren, dass ich disqualifiziert werde. Der Ärger war natürlich riesig, als ich sah, dass mein Lauf endlich einmal aufgegangen ist», erklärt Gisin. Umso grösser war schliesslich die Freude, als sie erfuhr, dass sie keinen Fehlstart begangen hatte.

Legende: Video Interview mit Dominique Gisin abspielen. Laufzeit 02:41 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.12.2014.

«Vielleicht hat es das gebraucht», sagte Gisin im Nachhinein, «ich habe nicht mehr allzu viel nachgedacht und bin mit der Wut im Bauch gefahren. Jetzt hoffe ich, dass ich dieses Gefühl mitnehmen kann.»

Klare neue Saisonbestleistung

Zwei 20. Plätze in Aspen und Are waren zuvor Gisins besten Klassierungen in dieser Saison gewesen, dazu kam der Ausfall in Sölden. Der 7. Platz ist das zweitbeste Riesenslalom-Ergebnis für die Engelbergerin überhaupt. Nur 2012 in Sölden war sie als 4. noch besser klassiert gewesen.

Premierensieg für Hector

Der Sieg in Kühtai, das als Ersatzveranstalter für Semmering einsprang und wo erstmals überhaupt ein Weltcup-Rennen stattfand, ging an Sara Hector. Die Schwedin fing als Zweite des 1. Laufs die Halbzeit-Führende Mikaela Shiffrin (USA) noch ab und feierte ihren ersten Weltcupsieg. Hector hatte bereits vor Weihnachten mit dem 2. Platz beim Riesenslalom in Are für Furore gesorgt.

Hector setzte sich mit neun Hundertsteln Vorsprung vor der Österreicherin Anna Fenninger durch. Als Dritte sicherte sich Shiffrin (+0,18) den zweiten Podestplatz des Winters nach ihrem Sieg zum Saisonauftakt in Sölden.

Legende: Video Der 2. Lauf von Lara Gut abspielen. Laufzeit 01:04 Minuten.
Aus sportlive vom 28.12.2014.

Gut fällt im 2. Lauf zurück

Eine Enttäuschung setzte es für Lara Gut ab. Die Tessinerin fiel im 2. Lauf vom 10. auf den 18. Platz zurück und verpasste es damit, im Riesenslalom für einen Befreiungsschlag zu sorgen.

Die Plätze 18, 21 und 22 in dieser Saison entsprechen keinesfalls dem Leistungspotenzial der 23-Jährigen, die in ihrer Karriere im Riesenslalom schon 5 Mal auf dem Podest stand.

Wendy Holdener, Simone Wild und Fabienne Suter hatten den Einzug in den 2. Durchgang verpasst.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.12.14, 13:10 Uhr.

5 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Ein weitere schwacher Auftritt der Damen, Gisin rettete das Team vor dem Debakel aber Swiss Ski hat vielleicht mit Ausnahme von Gut (aber auch nur im Super G) nicht eine Athletin oder einen Athleten, die /der zur Spitzenklasse gehört. So viel zur früheren Skination, die Schweiz ist zur Zeit ein Skizwerg.
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    1. Antwort von S.Perner, Sissach
      Herr Passant, es kommt auf die Definition von Weltspitze an. Was ist das für Sie? Top 3, Top 10, Top 15? Im Falle der Top 3 haben sie recht, allerdings vergassen sie Feuz. MFG S.Perner
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    2. Antwort von Joel, Thurgau
      Besser informieren anstatt nörgeln. Die Schweiz ist die klare Nummer 4 in der Nationenwertung. Nur hinter Österreich, der USA und Italien. Wenn man bedenkt, dass sich das Team nach gewichtigen Rücktritten im Umbruch befindet, unsere Rennen erst noch kommen und viele unserer Athleten eben erst von Verletzungen zurückkommen, bzw. immer noch verletzt sind, dann ist das ein respektables Zwischenergebnis. Ein "Skizwerg" sieht anders aus...
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    3. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      @S. Perner: Herr Passant ist vermutlich ein verkappter Ski-Renn-Fahrer, welcher all denjenigen neidet, welche es diesbezüglich zu etwas bringen. Und wir wissen aus vergangenen Wintern, dass für ihn nur Podest-Plätze einen Wert haben. Wenigsten was unsere Schweizer-Athleten betrifft. Bei anderen Nationen drückt er diesbezüglich gerne beide Augen zu. Und seine Negativ-Kommentare meist von sehr zynischer Art geprägt, sind für ihn schon Pflicht! Egal um welchen Sport es geht.
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    4. Antwort von S.Perner, Sissach
      @ W.E Ja, ist mir auch schon aufgefallen. Interessant ist, dass er immer wieder predigt in guten Fällen die Athleten zu loben. Dennoch tut er es höchstens 5mal pro Jahr. Egal welche Sportart. Mit Verlaub, aber so schlimm ist es um den schweizer Sport nicht bestellt. MFG S.Perner
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