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Gisin wird starke 5. Shiffrin zieht dank Killington-Sieg mit Vreni Schneider gleich

Dominatorin Mikaela Shiffrin gewinnt ihren 34. Weltcup-Slalom. Gisin (5.) glänzt mit ihrem besten Slalom-Resultat, Holdener wird 6.

Schon im Vorjahr hatte Petra Vlhova in Killington vorgelegt. Und wie 2017 behielt Mikaela Shiffrin die Nerven. Zwar schmolz der Vorsprung im Vergleich zum Vorjahr deutlich (2017 hatte sie mit 1,64 Sekunden Polster reüssiert). Doch letztendlich stand doch wieder jene Athletin zuoberst auf dem Podest, die in der letzten Saison 9 von 11 Slaloms für sich entschieden hatte.

Es war dies Shiffrins 34. Triumph in einem Weltcup-Slalom. Damit zog die 23-Jährige mit Vreni Schneider gleich. Zu Marlies Schilds Rekord fehlt Shiffrin noch ein Sieg. Dritte wurde Frida Hansdotter. Die Schwedin, die im Dezember ihren 33. Geburtstag feiert, ist nun die älteste Frau auf einem Slalom-Podest.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:43,25
  • 2. Petra Vlhova (Sk) +0,57
  • 3. Frida Hansdotter (Sw) +1,08

Für das Highlight aus Schweizer Sicht sorgte Michelle Gisin. Die Allrounderin fuhr mit einem furiosen 2. Lauf von Rang 8 auf 5 vor und realisierte damit ihr bestes Karriere-Resultat in dieser Disziplin.

Ich bin kein Fan von Salzrennen.
Autor: Wendy Holdener

Direkt hinter ihr klassierte sich Wendy Holdener. Für sie, die im Vorjahr an selber Stelle ausgeschieden war, dürfte der 6. Rang eine herbe Enttäuschung bedeuten. Vor allem der grosse Rückstand von 2,37 Sekunden wird die Schwyzerin wohl beschäftigen. Neben den schwierigen Lichtverhältnissen klagte Holdener über die stark bearbeitete Piste: «Ich hoffe, das war das letzte Salzrennen. Das ist nicht nur für uns, sondern auch die Zuschauer weniger attraktiv.»

Die weiteren Schweizerinnen

  • 18. Aline Danioth +4,82
  • 20. Elena Stoffel +5,62
  • 24. Carole Bissig +6,20

Punkte gab es auch für drei Vertreterinnen der «jungen, wilden» Garde von Swiss-Ski. Für Aline Danioth bedeutet der 18. Rang die beste Platzierung ihrer noch jungen Karriere. Charlotte Chable schied schon im 1. Lauf aus.

So geht's weiter

Jetzt dürfen endlich die Speed-Fahrerinnen ins Geschehen eingreifen. In der kommenden Woche stehen ab Freitag in Lake Louise zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.11.2018, 19:30 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Simon Gerber (Azogh)
    Liebe SRF-Sportredaktion Es wäre wunderbar, unsere sogenannten "jungen wilden" im Interview zu hören, insbedondere Elena Stoffel, welche an diesem Rennen total überrascht hat; mit der Startnummer 55 auf den ausserordentlichen zwanzigsten Rang! Es wäre schön, einen Eindruck von diesen Hoffnungsträgerinnen ermöglicht zu bekommen! Ich verstehe, es hat nur für Interviews mit den Shootingstars Gisin und Holdener gereicht, die anderen nach solchen Leistungen zu hören wäre abe fast noch interessanter!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Mir fällt auf das der Frauen Sport viel weniger Kommentiert wird als der Männer Sport sei es bei den Skirennen, aber auch beim Fussball, da Frage ich ich schon wieso? Frage auch an die Redaktion werden Frauen Skirennen ebenso geschaut wie Herren Rennen oder gibt es auch da einen Markanten Unterschied?
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    1. Antwort von SRF Sport
      Guten Tag. Unter dem Link http://www.srf.ch/medien/publikumszahlen/ können Sie die Publikumszahlen einsehen, jedoch erst mit ein paar Tagen Verzögerung. Sportliche Grüsse
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Danke, da abr Abfahrt und Super G gegen Slalom und Riesen Slalom nicht vergleichbar sind habe ich die Zahlen vom letzten Wochenende mir angesehen und die beiden Slaloms miteinander verglichen und siehe da, die Männer haben Doppelt so viele Zuschauer vor den Fernsehen gelockt, was ich vermutet habe. denoch möchte ich wissen ob es auch generell so ist und nicht nur Zahlen von einem Wochenende. Wäre schön wenn SF dazu Stellung nehmen könnt?
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  • Kommentar von Marco Bischof (Fcsg1)
    Shiffrin fehlt noch ein Slalomsieg um den Rekord von Marlies Schild zu egalisieren (35. Siege)
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    1. Antwort von Redaktion SRF Sport
      Guten Abend. Sie haben natürlich völlig Recht. Wir haben den Artikel dementsprechend angepasst. Sportliche Grüsse
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