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Weirather: «Das ist fast unerhört in unserem Sport»
Aus Sport-Clip vom 11.03.2020.
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Nach Verzicht auf Abfahrt Weirather: «Es ist an der Zeit, dass ein Athlet so etwas zugibt»

Tina Weirather verzichtete wegen einem «schlechten Gefühl» auf die Abfahrt in Garmisch. Nun spricht sie offen darüber.

Hinter Tina Weirather liegt eine schwierige Saison. Die Liechtensteinerin, ihres Zeichens Olympia- und WM-Medaillengewinnerin, fuhr in diesem Winter nur 3 Top-10-Plätze heraus, aufs Podest reichte es ihr nie.

In Garmisch-Partenkirchen tat die 30-Jährige im Februar schliesslich etwas, das im Skirennsport kaum vorkommt. Weirather verzichtete kurzfristig auf die Abfahrt, weil sie sich nicht dazu in der Lage sah, dieses Rennen zu bestreiten. Sie schob keine Krankheit oder Verletzung vor, sondern erklärte ihren Entscheid in einem Instagram-Post, Link öffnet in einem neuen Fenster ungewohnt ehrlich.

Ich hatte ein schlechtes Gefühl, das auch mit positivem Denken nicht verschwand. Als ich mich das letzte Mal verletzt habe, habe ich mit mir vereinbart, dass ich in Zukunft mehr auf solche Signale hören werde. Ich bin glücklich, dass seit diesem Versprechen mittlerweile 10 Jahre vergangen sind und es so lange gedauert hat, bis ich schliesslich ‹Nein› zu einem Rennen sagen musste. Nun, heute ist dieser Tag.

Angst im Skirennsport – es ist ein Thema, über das kaum gesprochen wird. Für SRF hat sich Weirather Zeit genommen und mit etwas Abstand ausführlich darüber Auskunft gegeben (siehe Video oben).

mas

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Erwin Sutter  (winny47)
    Abdolut richtiger Entscheid suf solche Gefühle zu achten. Wenn deine innere Stimme dich von etwas abhält, dann stoppe dein Vorhaben. Das kann ggf. dein Leben retten.
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  • Kommentar von Ivo Schwizer  (Ivo Schwizer)
    Liebe Tina,
    Als Sarganserländer bin auch ich seit vielen Jahren ein grosser Fan von dir. Alle Achtung vor deinem Interview. Es sollten sich noch mehr Athleten/innen zu diesem Thema äussern. Unser geliebter Skirennsport braucht auch punkto Gesundheit mehr Nachhaltigkeit. Schliesslich gibt es auch ein Leben nach dem Spitzensport, das lange und möglichst schmerzarm sein sollte.
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  • Kommentar von Manuel Arrocho  (theFreeman)
    Warum fangen Sie jetzt auch noch an, Gesprochenes mit Musik zu unterlegen? Man versteht's dadurch nur schlechter. Lassen Sie doch das bitte weg. Wenn sich jemand wirklich während einem Audio-Beitrag noch mit gleichzeitiger Musik ablenken möchte, kann er die ja dazuschalten, aber bitte zwingen Sie einem doch nicht dazu. Danke.
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