Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Holdener: «Will so locker fahren wie Shiffrin» abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
Aus sportlive vom 05.01.2019.
Inhalt

Nur der Slalom-Sieg fehlt noch Holdener: «Wir haben ein Ziel vor Augen»

Die letzten 4 Rennen hat die Schwyzerin alle auf dem Podest beendet. Ein Sieg im Slalom fehlt ihr aber nach wie vor.

Wendy Holdener nähert sich mehr und mehr ihrer Topform. Verpasste sie zum Saisonbeginn das Slalom-Podest in Levi, Killington und Courchevel (5., 6., 4.) jeweils noch knapp, schaffte sie in den letzten beiden Slaloms als Dritte jeweils den Sprung auf das «Stockerl». Hinzu kommen die beiden 3. Plätze aus dem Parallel-Slalom von St. Moritz sowie dem City Event in Oslo.

Im Slalom steht Holdener nach dem Rennen in Zagreb nun bei insgesamt 19 Podestplätzen. Keine andere Athletin schaffte so oft ein Top-Ergebnis, ohne sich dabei zumindest einmal als Siegerin feiern zu lassen.

Holdener bleibt gelassen

Die Geduld verliert Holdener deswegen aber nicht. Die 25-Jährige aus Unteriberg weiss, wo sie noch Defizite hat. Zwar laufe es in den letzten Rennen besser und sie nehme alles etwas lockerer.

«So locker wie Mikaela Shiffrin fahre ich aber noch nicht», sagte sie nach deren Machtdemonstration am Bärenberg. «Aber wir arbeiten daran und haben ein Ziel vor Augen», machte Holdener eine Ansage in Richtung Shiffrin.

Die Amerikanerin wiederum, die neben den 5 Slalom-Rennen in diesem Winter auch 2 Super-G, einen Parallel- sowie einen Riesenslalom gewonnen hat, gab sich demütig. «Ich nehme diese Siege nicht für selbstverständlich. Mein Team macht einen tollen Job und hilft mir, mich immer wieder neu zu fokussieren», so die Überfliegerin.

Legende: Video Shiffrin: «Ich versuchte, noch schneller zu sein» (engl.) abspielen. Laufzeit 01:34 Minuten.
Aus sportlive vom 05.01.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.01.2019, 15:55 Uhr

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Elsa Tschopp (Nimsay)
    An alle Doping-Verdächtiger, habt ihr euch schon mal folgende Überlegung gemacht, warum jemand der so viel Erfolg hat immer noch mehr gewinnt:
    Vergleicht das Interview von Holdener mit jenem von Shiffrin. Shiffrin hat kein Druck mehr. Sie kann komplett befreit fahren, sich lediglich darum kümmern noch besser zu fahren. Holdener hingegen erwähnt wiederhohlt den Druck. Dazu das Ziel: Endlich soll ein Sieg her. Ich denke sowas nimmt die Befreitheit. Fokus weg vom Skifahren und zum Resultat.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Patrik Müller (P.Müller)
      Der Druck auf Holdener muss enorm sein. Ich erinnere mich an ein Interviev aus der letzten Saison, wo sie darüber in Tränen ausbrach! Da muss das ganze Team Druck wegnehmen. Shiffrin wirkt da um Welten freier, aber im Interview irgendwie dennoch auch müde. Der Entscheid zur Rennpause ist nachvollziehbar und wird erneut "Wunder" wirken!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen