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Zusammenfassung Parallel-Rennen
Aus Sport-Clip vom 19.01.2020.
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Parallel-Rennen in Sestriere Direz triumphiert vor Mörzinger – Favoritinnen tauchen

Clara Direz gewinnt überraschend den Parallel-Riesenslalom von Sestriere. Die Favoritinnen scheiden früh aus.

Das Podest

  • 1. Clara Direz (FRA)
  • 2. Elisa Mörzinger (AUT)
  • 3. Marta Bassino (ITA)

Beim Parallel-Riesenslalom im italienischen Sestriere trumpften für einmal nicht die Favoritinnen auf. Mit Clara Direz siegte eine Athletin, die wohl kaum jemand auf dem Radar hatte. Die Französin setzte sich im Final gegen die Österreicherin Elisa Mörzinger durch. Beide Athletinnen feierten ihren ersten Podestplatz im Weltcup überhaupt.

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Mörzinger unterliegt Direz im Final
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Danioth nach Exploit out

Für die grosse Überraschung aus Schweizer Sicht sorgte Aline Danioth. Die 21-Jährige bekam es im Sechzehntelfinal mit Petra Vlhova zu tun. Die Slowakin gewann das bisher einzige Parallel-Rennen der Saison – den Parallel-Slalom in St. Moritz – und ging als klare Favoritin in das Duell mit der Schweizerin.

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Coup im 1/16-Final: Danioth wirft Vlhova raus
Aus Sport-Clip vom 19.01.2020.
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Doch Danioth liess sich von der Ausgangslage nicht beeindrucken, schlug ihre Konkurrentin in beiden Läufen und setzte sich am Ende mit einem Vorsprung von 6 Hundertsteln durch.

Im Achtelfinal gegen Federica Brignone stürzte die junge Urnerin heftig und schied aus. Danioth musste mit dem Schlitten abtransportiert werden. Die 21-Jährige wurde in die Schweiz geflogen. Bei ihr wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert. Sie soll am Montag operiert werden.

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Danioth stürzt im Achtelfinal und tut sich weh
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Holdener kann nicht profitieren

Neben Vlhova schied mit Mikaela Shiffrin eine andere Favoritin früh aus (im Achtelfinal gegen Direz). Wendy Holdener konnte von der guten Ausgangslage aber nicht profitieren. Der Schweizer Trumpf musste den Achtelfinal auf dem langsameren roten Kurs absolvieren und verlor auf Sofia Goggia 12 Hundertstel.

Gut-Behrami gewinnt Schweizer Duell

Bereits im Sechzehntelfinal ist es zum Duell zweier Swiss-Ski-Athletinnen gekommen. Lara Gut-Behrami lag nach dem 1. Lauf noch 13 Hundertstel hinter Andrea Ellenberger zurück. Im 2. Durchgang drehte die Tessinerin auf und setzte sich mit einem Vorsprung von 4 Hundertsteln durch. Im Achtelfinal zog Gut-Behrami gegen Marta Bassino den Kürzeren. Der Schweizerin fehlten am Ende gerade einmal 3 Hundertstel.

So geht es weiter

Am nächsten Wochenende stehen wieder die Speed-Fahrerinnen im Einsatz. In Bansko stehen 2 Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm. Die Technikerinnen müssen sich bis Mitte Februar gedulden, ehe es in Maribor mit einem Riesenslalom und einem Slalom weitergeht.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.01.2020, 11:40 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Fridolin Rolfö  (F.Rolfö)
    Hat sich FIS-Renndirektor Markus Waldner mal überlegt, was passieren würde, wenn zwei Fahrerinnen ineinander krachen würden? Wären die Parallelrennen sofort tot?
    Dass diese Rennen keine grosse Zukunft vor sich haben, hat heute übrigens auch Lara Gut-Behrami so ähnlich gesagt.
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  • Kommentar von Rita C.  (Rita C)
    Autsch, das Tat mir schon beim Zuschauen weh als ich Aline Danioths Knie sah.

    Hoffe dass es nicht so schlimm ist wie es aussah. Befürchte aber Kreuzband... Alles Gute!!!
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  • Kommentar von Rita C.  (Rita C)
    Eigentlich sind Parallelrennen eine tolle Sache und macht den Fahrer-/innen Spass wie man in Interviews hört.
    Aber, es muss in allen Paarungen auf beiden Läufen gefahren werden, so ist's unfair
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    1. Antwort von Fridolin Rolfö  (F.Rolfö)
      8 Läufe fahren um 100 Punkte zu gewinnen ist an der obersten Grenze. Müsste man bis und mit dem Final 2 Läufe gegeneinander bestreiten, käme man auf insgesamt 12 Läufe. So viele Läufe fahren wäre völliger Schwachsinn.
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    2. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Es würde mehr Sinn ergeben keine Qualifikation zu fahren. Männer und Frauen Parallelslalom oder halt Parallelriesenslalom an einem Tag durchführen. Damit man eben auf beiden Kursen fahren muss. An WMs geht das doch auch. Warum erarbeitet diese TaskForce so einen Blödsinn mit 1 Run ab Achtelfinal? Klar um die AthletINNen nicht zu überstrapazieren. Das Problem würde aber dadurch gelöst werden, wenn eben Männer und Frauen am selben Tag am selben Ort diesen Event durchführen, um es fair zu gestalten
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