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Riesenslalom in Lillehammer Rang 11 reicht: Shiffrin gewinnt zum 6. Mal den Gesamtweltcup

Keine Last-Minute-Überraschung im Kampf um die grosse Kugel: Mikaela Shiffrin setzt sich im Duell mit Emma Aicher durch.

Das Podest im Gesamtweltcup:

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1410 Punkte
  • 2. Emma Aicher (GER) 1323 Punkte
  • 3. Camille Rast (SUI) 1049 Punkte

Es wäre einer Sensation gleichgekommen, hätte Mikaela Shiffrin im letzten Rennen der Saison, einem Riesenslalom, ihr Polster von 85 Punkten im Gesamtweltcup auf Emma Aicher noch verspielt. Die Ausgangslage war klar: Ein Platz in den Top 15 und somit in den Punkterängen würde der US-Amerikanerin auf jeden Fall zum Gewinn der grossen Kristallkugel reichen.

Shiffrin stellte im 1. Lauf zwar nur die 17.-schnellste Zeit auf, wusste sich in der Entscheidung aber zu steigern. Die Slalom-Queen machte noch sechs Ränge gut und durfte sich bereits vor der Fahrt ihrer ärgsten Konkurrentin über den sechsten Triumph im Gesamtweltcup freuen, den ersten seit der Saison 2022/23.

Rast verteidigt Rang 3

Aicher hatte die Spannung mit einer starken Leistung und Rang 3 nach dem 1. Durchgang am Leben gehalten. Im Wissen, dass der Gesamtweltcupsieg nicht mehr möglich ist, gelang der 22-jährigen Senkrechtstarterin im 2. Lauf keine Steigerung mehr. Aicher unterlief ein grober Schnitzer, der sie im Klassement noch hinter Shiffrin auf Rang 12 spülte.

Kristallkugeln 2025/26 im Überblick

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Männer

  • Gesamt: Marco Odermatt (SUI)
  • Abfahrt: Marco Odermatt (SUI)
  • Super-G: Marco Odermatt (SUI)
  • Riesenslalom: Lucas Pinheiro Braathen (BRA)
  • Slalom: Atle Lie McGrath (NOR)

Frauen

  • Gesamt: Mikaela Shiffrin (USA)
  • Abfahrt: Laura Pirovano (ITA)
  • Super-G: Sofia Goggia (ITA)
  • Riesenslalom: Julia Scheib (AUT)
  • Slalom: Mikaela Shiffrin (USA)

Das Podest im Gesamtweltcup wird von Camille Rast komplettiert. Der Walliserin, bei der die Hüftschmerzen in den letzten Wochen wieder zugenommen hatten, gelang mit Rang 6 ein versöhnlicher Saisonabschluss. Die 26-Jährige zeigte zwei solide Läufe ohne grössere Fehler und verteidigte ihren 3. Rang im Gesamtklassement souverän.

Das Rennpodest

  • 1. Valérie Grenier (CAN) 2:16,79 Minuten
  • 2. Mina Fürst Holtmann (NOR) +0,43 Sekunden
  • 3. Julia Scheib (AUT) +0,57

Den letzten Tagessieg in diesem Winter sicherte sich etwas überraschend Valérie Grenier. Die Kanadierin war in den beiden Riesenslaloms vor dem Weltcup-Finale in Lillehammer jeweils im 1. Durchgang ausgeschieden. In Norwegen passte für die 29-Jährige aber alles zusammen. Grenier brachte ihre Halbzeit-Führung mit der drittschnellsten Zeit im 2. Lauf ohne Mühe ins Ziel und feierte ihren insgesamt dritten Weltcupsieg, den ersten seit über zwei Jahren.

Mit ihrem Coup vermieste Grenier den norwegischen Fans einen Heimsieg. Mina Fürst Holtmann wuchs über sich hinaus und schnupperte bis zu Greniers Fahrt an ihrer Siegpremiere im Weltcup. Am Ende musste sich die Lokalmatadorin aber mit ihrem bereits fünften 2. Rang zufrieden geben. Julia Scheib, die Riesenslalom-Disziplinengewinnerin, stieg als Dritte auf das Podest.

Die Schweizerinnen

  • 6. Camille Rast +1,31 Sekunden
  • 10. Vanessa Kasper 1,71
  • 27. Wendy Holdener 5,84

Neben Rasts versöhnlichem Saisonabschluss lieferte aus Schweizer Sicht auch Vanessa Kasper ein erfreuliches Resultat ab. Die 29-Jährige wusste in beiden Läufen zu überzeugen. Der Lohn dafür war mit Schlussrang 10 ihr bestes Ergebnis überhaupt im Weltcup.

Wendy Holdener verlor nach einem grossen Fehler im 1. Lauf viel Zeit und konnte sich im 2. Durchgang nicht mehr bedeutend verbessern.

Resultate

SRF zwei, Sportlive, 25.03.2026, 12:15 Uhr ; 

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