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Schweizerinnen neben Podest Shiffrin beim Slalomstart unantastbar

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:32,61
  • 2. Petra Vlhova (Slk) + 0,58
  • 3. Bernadette Schild (Ö) + 0,79

Neue Saison, alte Dominatorin: Mikaela Shiffrin knüpft in der neuen Slalom-Saison dort an, wo sie in der alten im März aufgehört hatte: Zuoberst auf dem Podest. Die US-Amerikanerin, die bereits bei Halbzeit an der Spitze lag, brachte ihr Polster souverän ins Ziel und feierte ihren insgesamt 44. Weltcupsieg, den 33. alleine im Slalom und ihren 3. in Levi.

Hinter der 23-jährige Shiffrin sicherte sich Petra Vlhova Rang 2. Die tschechische Vorjahressiegerin verbesserte sich im 2. Durchgang noch um einen Rang und klassierte sich vor Bernadette Schild, die das Podest als Dritte komplettierte. Die Österreicherin machte dank Laufbestzeit in der Entscheidung noch 9 Positionen gut.

Die Schweizerinnen

  • 5. Wendy Holdener + 0,85
  • 10. Michelle Gisin + 1,95
  • 28. Carole Bissig + 5,21

Für die Schweizer Slalom-Equipe setzte es eine leise Enttäuschung ab. Allen voran Teamleaderin Wendy Holdener hatte sich mehr erhofft als der 5. Schlussrang. Einige Fehler im 1. Durchgang banden die Schwyzerin schon früh zurück. Diese Hypothek konnte Holdener im 2. Lauf nicht mehr wettmachen.

Michelle Gisin schaffte dank einem verbesserten 2. Durchgang als 10. gerade noch den Sprung in die Top 10. Ihr bisher bestes Slalom-Resultat ist ein 6. Rang. Als dritte Schweizerin konnte sich Carole Bissig für den 2. Lauf qualifizieren. Die 22-jährige Nidwaldnerin zeigte aber eine verkorkste Fahrt und wurde 28.

Zu ihrem Weltcup-Debüt kam Lorina Zelger. Die 19-Jährige beendete den 1. Durchgang mit einem Rückstand von 3,48 Sekunden auf Shiffrin und wurde bei ihrer Premiere 54.

So geht's weiter

Schon in einer Woche bietet sich den Schweizer Technikerinnen die nächste Chance auf einen Podestplatz. Im amerikanischen Killington stehen je ein Spezial- und ein Riesenslalom an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.11.2018, 10:50 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Wendy Holdener zeigte eine genügende Leistung! Levi wahr für sie fast stets ein schwieriges Pflaster. Gut die Leistung von Gisin, Bravo! der Rest wahr nur sehr schwach! Bissig schafft knapp das Prädikat genügend, der Rest nehmen wir Chable aus, hat sich sogar verschlechtert. Das Bisssig mit Ihrem ersten Lauf Zufrieden wahr, zeigt mit wie wenig die Dame sich begnügt! Es ist zu hoffen das Maillard bald zurückkehrt, dann haben wir wenigstens 3 Fahrerinnen die Konkurrenz fähig sind.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Mélanie Meillard kann in dieser Saison leider keine WC-Rennen bestreiten. Enttäuscht hat vor allem Aline Danioth. Bin aber bei ihr zuversichtlich, sie wird sich im Laufe der Saison steigern können. Von den CH-Athletinnen weit nach Startnr.30, durfte man nicht allzuviel erwarten. Auch nicht von Elena Stoffel mit Startnr.62! Michelle Gisin darf mit ihrem 10.Platz sicherlich zufrieden sein.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Ruf, aber auch Bisigs Leistung wahr Schwach! Wenn man als erste im 2. Lauf starten darf und das beim Kurs vom eigenen Trainer, dann kann , nein muss man mehr erwarten dürfen. Mit solchen Leistungen werden Bissig und Danioth nicht in den ersten 30 bleiben. Und wenn man das Rennen genauer analysiert, kann ich ihre Zuversicht nicht teilen. Die Hänge werden schwieriger und gerade da haben Bissig und Danioth am meisten Zeit eingebüßt.
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    3. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Zuerst schreiben sie zu Bissig "knapp genügend" und nun "schwach". Kurssetzer der eigene Trainer, dann kann er nicht für alle CH-Athletinnen einen passenden Kurs setzen. Wenn sie Bissig genau analysieren, sie verliert am meisten Zeit im Flachen nach dem groben Fehler beim Übergang. Jedes Rennen ist anders, Kurs, Hang, Schnee, eisig, weich, griffig usw. Somit auch unterschiedliche Qualitäten der einzelnen Athletinnen. Zuversicht ist angebracht, kennen sie die Resultate von Danioth? nicht nur WC.
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    4. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Ruf, am Schluss zählt der WC! Tatsache ist das die Österreicherinnen jüngere Fahrerinnen haben die viel weiter sind oder wollen sie das etwa bestreiten! Bissig Resultat ist knapp genügend, weil sie den Start Nummer bestätigt hat, und schwach meinte ich die Leistung im 2. Lauf.
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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Man führe sich mal die Nationenwertung vor Augen: Nach zwei Rennen sind die USA mit 160 Punkten an dritter Stelle - und daran hat Mikaela Shiffrin einen Anteil von exakt 100%! Im alpinen Wintersport der Frauen überzeugen die USA (eigentlich ganz un-amerikanisch) nicht mit Quantität, sondern mit individueller Qualität. Gefällt mir ausserordentlich gut! - Bei Österreich ist es umgekehrt: Sie sichern sich ihre Platzierung durch eine grosse Anzahl mittelmässiger Fahrerinnen.
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