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Zusammenfassung Slalom der Frauen
Aus Sport-Clip vom 19.03.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 1 Sekunde.
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Slalom am Weltcup-Finale Slokar fährt zum Überraschungssieg, Holdener beste Schweizerin

Die Slowenin Andreja Slokar holt in Courchevel/Méribel ihren ersten Slalom-Sieg. Wendy Holdener fährt auf den 7. Rang.

Das Podest

  • 1. Andreja Slokar (SLO) 1:36,54
  • 2. Lena Dürr (GER) + 0,48 Sekunden
  • 3. Petra Vlhova (SVK) + 0,81

Die Slowenin Andreja Slokar kam im Slalom am Weltcup-Finale überraschend am besten mit der Piste und den frühlingshaften Bedingungen in Courchevel/Méribel zurecht. Die 24-Jährige zeigte bereits einen starken 1. Lauf, am Nachmittag packte sie dann ihr ganzes Potenzial aus und holte sich mit grossem Vorsprung den 1. Slalom-Sieg ihrer Karriere.

 Andreja Slokar
Legende: Jubel im Zielraum Andreja Slokar. Keystone/AP Photo/Alessandro Trovati

Zuvor war Slokar überhaupt erst einmal aufs Weltcuppodest gefahren, im November hatte sie das Parallelrennen in Lech-Zürs für sich entschieden. Wieder nicht zu einem Sieg reichte es dagegen Lena Dürr. Die Deutsche, wie schon letzte Woche in Are und bei Olympia als Halbzeitleaderin gestartet, fiel im 2. Durchgang noch hinter Slokar zurück.

Den 3. Platz auf dem Treppchen nahm die Saison-Dominatorin ein: Petra Vlhova, die bereits Anfang Jahr in Schladming über die kleine Kristallkugel im Slalom hatte jubeln können. Die Slowakin gewann 5 von 9 Saisonrennen, stand in 3 weiteren Slaloms auf dem Podest und verpasste dieses als 4. in Are nur ein einziges Mal. Am Ende beträgt ihr Vorsprung auf Verfolgerin und Gesamtweltcupsiegerin Mikaela Shiffrin, die am Samstag «nur» 8. wurde, stolze 269 Zähler.

Die Schweizerinnen

  • 7. Wendy Holdener +1,32 Sekunden
  • 18. Camille Rast + 2,45
  • Ausgeschieden: Michelle Gisin

Aus Schweizer Sicht lief der letzte Slalom der Saison nicht optimal. Michelle Gisin, vor einer Woche noch 3. geworden, erarbeitete sich im 1. Lauf zwar eine gute Ausgangslage. Als Halbzeit-Zweite stürzte sie allerdings im 2. Durchgang und kam nicht bis ins Ziel. Ob die Engelbergerin sich dabei verletzt hat, ist nicht klar.

Wendy Holdener, die sich vergangene Woche in Are am Unterschenkel verletzt hatte, fuhr nach eigener Aussage im 1. Lauf noch nicht wieder «voll auf Risiko». Am Nachmittag drehte die Schwyzerin aber auf und klassierte sich schliesslich auf dem 7. Platz. Die 3. Schweizerin Camille Rast verpasste die Punkte, auch sie war in Are noch gestürzt und hatte Knie-Blessuren erlitten. Am Finale erhalten nur die ersten 15 Fahrerinnen Punkte.

So geht es weiter

Am Sonntag geht das Weltcup-Finale für die Frauen in Courchevel/Méribel mit dem Riesenslalom zu Ende (1. Lauf ab 8:50 Uhr, 2. Lauf 11:50 Uhr live bei SRF).


SRF zwei, sportlive, 19.03.22, 10:15 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Dilara Menzi  (Ira)
    Unglaublich diese Diskussionen hier… sind wir eigentlich im Kindergarten? Letzte Saison waren die Schweizer Frauen überragend und diese Saison waren nunmal die Männer besser. Wer sich aber wirklich damit beschäftigt müsste merken dass egal ob die Schweiz diese Saison wieder gewinnt oder jetzt einmal wieder Österreich, die beiden Nationen ihr bestes gegeben haben und auch sehr gut waren. Sehe das Problem jetzt also nicht.
  • Kommentar von Max Flobim  (Superwoman)
    Ich glaube nur geschrieben zu haben, dass es schade ist, dass der Nationencup nicht nochmals spannend wird… nichts gegen Gisin oder irgendeine andere Sportlerin steht in meinem Beitrag…. Dann diese aggressiven Kommentare dazu, mein Gott, wie weit sind ein paar Leute gekommen…. Lieber Vetsch und Benz: der Teamgeist bei den Schweizer Männern ist top, das ist ein Team und das hilft enorm, das ist motivierend. Bei den Frauen stellt man das gegen aussen weniger fest. Das ist Fakt!!!
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Sehr geehrter Herr Max Flobim. So kann eben jeder/ jede das Geschehene sehen und deuten! Im vergangenen Jahr waren es vornehmlich die Frauen, die mehr Punkte geholt haben. An den olympischen Spielen dito! Am Team-Event gestern waren je zwei, die als gesamtes Team einen super-Auftritt hatten. Einen Superteam-Auftritt, bzw. "Abtritt" der Männer war u.a. beim 2. Slalom in Garmisch zu verzeichnen: von 9 Schweizern erreichte nur gerade Fadri Janutin als 17. das Ziel. Dort blieben Punkte liegen!
  • Kommentar von Max Flobim  (Superwoman)
    Ich glaube nur geschrieben zu haben, dass es schade ist, dass der Nationencup nicht nochmals spannend wird… nichts gegen Gisin oder irgendeine andere Sportlerin steht in meinem Beitrag…. Dann diese aggressiven Kommentare dazu, mein Gott, wie weit sind ein paar Leute gekommen…. Lieber Vetsch und Benz: der Teamgeist bei den Schweizer Männern ist top, das ist ein Team und das hilft enorm, das ist motivierend. Bei den Frauen stellt man das gegen aussen weniger fest. Das ist Fakt!!!