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Zusammenfassung Slalom Are
Aus sportheute vom 13.03.2021.
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Slalom in Are Holdener auf dem Podest – Weltmeisterin Liensbergers Siegpremiere

Zum 3. Mal in diesem Jahr fährt die Schwyzerin auf Rang 3. Katharina Liensberger feiert in Are ihren ersten Weltcupsieg.

Das Podest

  • 1. Katharina Liensberger (AUT) 1:47,93 Minuten
  • 2. Mikaela Shiffrin (USA) +0,72 Sekunden
  • 3. Wendy Holdener (SUI) +1,65

Die gute Nachricht: Wendy Holdener hat beim 2. Slalom in Are ihren 3. Podestplatz in dieser Saison gefeiert – nach zwei 3. Rängen in den Slaloms von Jasna und Flachau. «Es war ein richtiger Kampf», schilderte sie nach ihrer Fahrt. Etwas ernüchternd: Auf die absolute Weltspitze verlor die Schwyzerin abermals viel Zeit.

Zuoberst auf dem Podest durfte sich erstmals Katharina Liensberger feiern lassen. Die Weltmeisterin fuhr nach vier Mal Rang 2 in dieser Saison zum Premierentriumph im Weltcup. Der Vorarlbergerin hatten zuvor nur gerade zwischen 5 (Zagreb) und 20 Hundertstel (1. Slalom Are) gefehlt. Sie setzte sich klar vor Mikaela Shiffrin, die ihren 26. Geburtstag feierte, durch.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 13. Michelle Gisin +3,13
  • 18. Camille Rast +3,35

Michelle Gisin, die schon nach dem 1. Lauf und Zwischenrang 8 betont hatte, wie «mühsam» sie die frühlingshaften Verhältnisse und die ihrer Meinung nach schlecht präparierte Piste finde, kam auch in der Entscheidung nicht perfekt zurecht. Sie fiel auf Rang 13 zurück und meinte anschliessend: «Es war eher ein schlechtes Wochenende. Ich kam einfach nicht zurecht.». Mélanie Meillard musste wegen einer Corona-Erkrankung passen.

Die Aufholjagd

Nach einem schweren Fehler nach dem fünften Tor im 1. Lauf, bei dem es sie regelrecht «aufstellte», konnte sich Petra Vlhova nur mit viel Geschick im Rennen halten. Die Zeit war für die in dieser Saison besten Slalomläuferin damit weg, lange musste sie gar um die Qualifikation für den 2. Lauf bangen. Als 27. gelang das der Slowakin, die in der Entscheidung dann ein Feuerwerk zündete und sich mit einer furiosen Fahrt auf den 8. Rang katapultierte.

Die Kugelkämpfe

Für den Slalomweltcup bedeutet dies vor dem letzten Rennen Spannung pur. Vlhovas Vorsprung schmolz auf 22 Punkte vor Liensberger bzw. deren 37 vor Shiffrin. In der Gesamtwertung baute Vlhova ihren Vorsprung auf Lara Gut-Behrami auf 96 Zähler aus.

So geht es weiter

Die Alpin-Frauen siedeln nach Lenzerheide um, wo ab Mittwoch mit je einem Rennen in allen klassischen Disziplinen und einem Team-Event das Weltcupfinale über die Bühne geht.

SRF zwei, sportlive, 13.3.21, 13:30;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Leuenberger  (hansle)
    Was es noch zu erwähnen gilt: Das Reservoir an neuen Fahrerinnen bei den Oestreicherinnen und Schweizerinnen. Da klafft eine riesige Lücke. Aehnliches ist teilweise auch bei den Männern feststellbar.
    1. Antwort von Galvin Schmit  (Galschmit)
      Ja genau, RIESENLÜCKE vor allem bei den Männern XD Meillard, Odermatt, Rogentin, Tanguy Nef oder auch Bissig sind ja schon soooo alt und nicht etwa gerade aus dem Nachwuchs gekommen...und mit Jahrgängen 1999 und 1998 sind Rast und Meillard echt schon teils OLDIES und nichts kommt nach...IRONIE; nur weil im Slalom grade nur 4 Schweizerinnen am Start stehen heisst doch das nicht, dass es eine Lücke im Nachwuchs gibt...Echt deplatzierter Kommentar vor allem aus Respekt zu den ganzen Jungen...
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Nein, Herr Leuenberger. Offenbar kennen Sie die jeweiligen Verletzten-Listen bei den Damen nicht. Die vielen Verletzungen sind einer der Gründe dafür, dass nur noch wenige Schweizerinnen für die zwei Slalomrennen nach Are gereist sind. Und davon abgesehen: Wie gross ist eine riesige Lücke, welche teilweise (bei den Männern) feststellbar ist?
    3. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Haben Sie Tennis geschaut?
    4. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Schmit @Graf Bei den CH-Damen existiert im Slalom eine Lücke zu den aktuellen WC-Athletinnen. Es fehlt eine gewisse Breite, auch unter Berücksichtigung der verletzten Danioth und Stoffel. Hr.Graf die Verletzten-Liste ist lang, aber vor allem (in Summe) in den anderen Disziplinen. Bei der nachfolgenden Generation Jg.2001 und jünger gibt es Talente. Aber entweder verletzt, in der Comeback-Saison oder noch sehr jung.
  • Kommentar von Domenic Dachs  (Frechdachs)
    Ja eine Klassefahrerinn. Und sympathisch. Den Slalom über Jahre zu domminieren ist wohl sehr optimistisch. Shiffrin Vlohva Wendy Gisin und ein paar andere sind auch noch da.
  • Kommentar von Ueli Feuz  („Üeu“)
    Die Katharina Liensberger - ein Jahrhundert Talent, das muss man neidlos anerkennen. Fährt wie ein Gummiball durch die Tore. Wenn die gesund bleibt wird die den Frauenslalom in den nächsten Jahre dominieren.