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Zusammenfassung Slalom Zagreb
Aus Sportheute vom 03.01.2021.
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Slalom in Zagreb Gisin steht als Dritte erneut auf dem Podest – Vlhova siegt

Michelle Gisin fährt auch im Slalom von Zagreb aufs Treppchen. Petra Vlhova holt Saison-Sieg Nr. 4.

Das Podest

  • 1. Petra Vlhova (SVK) 1:59,08
  • 2. Katharina Liensberger (AUT) +0,05
  • 3. Michelle Gisin (SUI) +0,22

Wer hätte vor 2 Jahren noch gedacht, dass Michelle Gisin plötzlich zur konstanten Slalom-Podestfahrerin wird? Nach ihrem 1. Weltcup-Sieg vor dem Jahreswechsel schob die Engelbergerin in Zagreb einen starken 3. Platz nach. Bereits in Levi war sie auf dem Podest gestanden.

Tatsächlich wäre sogar noch mehr dringelegen: Im Mittelteil liess Gisin mit einer geschmeidigen Fahrt alle stehen, ein grober Fehler im ausgefahrenen Schlusshang kostete ihr dann aber die entscheidenden Zehntel.

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Gisins Fahrt aufs Podest in Zagreb
Aus Sport-Clip vom 03.01.2021.
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Der Sieg ging an die bereits zur Halbzeit Führende Petra Vlhova. Auch der Slowakin unterlief ein Fehler im Schlussteil, sie rettete allerdings 5 Hundertstel gegenüber der Österreicherin Katharina Liensberger, die bereits in Semmering Zweite geworden war.

Mit ihrem 3. Slalomsieg in dieser Saison (+ 1 Sieg im Riesen) bleibt Vlhova sowohl im Slalom- als auch im Gesamtweltcup Leaderin.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 6. Wendy Holdener +1,46
  • DNF Melanie Meillard
  • DNQ Camille Rast

Fehlende Kampfbereitschaft konnte man ihr nicht vorwerfen: Wendy Holdener warf mit über 1 Sekunde Rückstand auf die Spitze nach Lauf 1 alles in die Waagschale. Ihre Fahrt voll am Limit provozierte allerdings auch den einen oder anderen Anhänger – am Ende konnte sie sich als Sechste nicht mehr verbessern.

Melanie Meillard war früh im 1. Lauf ausgeschieden, Camille Rast hatte den Cut verpasst.

Keine einfache Piste

In Zagreb befindet sich der Zielraum auf «nur» 768 m.ü.M. – entsprechend schwierig können die Bedingungen sein. Sulziger Kunstschnee mit teilweise braunen Flecken versehen machte den Fahrerinnen auch diesmal zu schaffen.

Opfer der anspruchsvollen Piste wurde auch Vorfahrer Ivica Kostelic. Die kroatische Slalom-Legende (14 Weltcup-Siege) rutschte bei ihrer Kamerafahrt weg, konnte den Lauf aber beenden.

So geht's weiter

Die Technikerinnen haben nun eine gute Woche Pause, ehe am Dienstag, 12. Januar, in Flachau der nächste Slalom ansteht.

Für die Speed-Spezialistinnen geht es am nächsten Wochenende im österreichischen St. Anton weiter. Am Samstag steht eine Abfahrt, am Sonntag ein Super-G auf dem Programm.

SRF zwei, sportlive, 03.01.21, 15:55 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Nach meinen Berechnungen hätte Gisin gewonnen ohne diesen Zwischenfall mit 2 Zehntel Vorsprung.
    1. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Wohl eher nicht, da Vlhova den schwereren Fehler hatte...
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Und Rossignol hat auch gleich noch die Piste präpariert, gäll Herr Mueller?
  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Das sind Rossignol Meisterschaften. Head ist nicht konkurrenzfähig und dass gilt auch für Wendy. Heute sind die ersten 3 mit Rossignol unterwegs gewesen.
    1. Antwort von Sven Kuhn  (Sven Kuhn)
      Rossignol hat mit Vlhova die beste Slalom Fahrerin. Da sind Top Resultate zu erwarten.
      Gisin ist super in Form und Liensberger ist jung und talentiert. Liensberger wollte aber schon mal weg von Rossign
    2. Antwort von Alfred Schläpfer  (191.5yenokavan)
      Ich kenne den Elbrus nur von der positiven Seite. Ihre „I know better than all mentality“ ist entlarvend. Sie müssen Schweizer sein.