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Rennen in St. Moritz können stattfinden
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Sondergenehmigung erteilt Aufatmen im Skizirkus: Grünes Licht für Weltcup in St. Moritz

Die Organisatoren der Weltcup-Rennen in St. Moritz haben vom Kanton Graubünden eine Ausnahmebewilligung erhalten.

Nach dem Auftauchen der neuen Coronavirus-Variante Omikron und der Verschärfung der Einreise- und Quarantäneregeln aus gewissen Ländern war ein grosses Fragezeichen hinter der Durchführung der Frauenrennen in St. Moritz gestanden. Doch nun können die Organisatoren des Weltcup-Wochenendes im Engadin aufatmen: Der Kanton Graubünden erteilte dem Weltcup-Tross am Donnerstagnachmittag eine Sonderbewilligung.

Quarantäne entfällt

Die Bündner lockern für die Skifahrerinnen die Einreiseregeln nach der Ankunft aus Lake Louise, wo der Frauen-Weltcup aktuell gastiert. Kanada wurde jüngst auf die Quarantäneliste gesetzt. Den behördlichen Anordnungen zufolge wäre nach der Rückkehr eine 10-tägige Quarantäne zwingend gewesen.

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Beat Tschuor: «Sind froh, dass die Behörden so gut reagiert haben»
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Doch dank der Ausnahmebewilligung steht der Durchführung der beiden Super-G am 11. und 12. Dezember nichts mehr im Weg. Zurzeit werden die genauen Bestimmungen geprüft, die mit dieser Ausnahmebewilligung einhergehen und die Anreise nach St. Moritz betreffen.

Gross war die Erleichterung beim Cheftrainer des Schweizer Frauen-Teams, Beat Tschuor. «Das sind wichtige Anlässe in der Schweiz, im Kanton Graubünden. Wir sind froh, haben wir die Chance, unseren Sport den Leuten näherzubringen», so der Schweizer Funktionär. Und natürlich sei man auch aus Sicht der Sponsoren und Fernsehrechte froh, dass man den Anlass nun durchführen könne, er sei auch eine wichtige Einnahmequelle.

Noch einige Fragen offen

Noch sind aber diverse Fragen offen. Denn Stand jetzt sei nicht geplant, dass alle Teams nach Lake Louise direkt nach Zürich fliegen würden. «Wir sind seit einem Monat hier (in Nordamerika), alle wären sicher froh, noch kurz nach Hause gehen zu können», so Tschuor. Deshalb würden einige beispielsweise wohl auch nach München oder Frankfurt fliegen. Darum sei nicht klar, wie die Abreise als «Bubble» funktionieren werde. Fixiert sei einzig das «Arrival Date» in St. Moritz: Am 8. Dezember sollen laut Tschour alle Athletinnen im Engadin wieder zusammenfinden

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Peter Gerdol: «Es ist eine grosse Erleichterung»
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Radio SRF 1, Abendbulletin, 02.12.2021, 17:10 Uhr;

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Meines Wissens sind die Skigebiete offen und für alle zugänglich. Diese "die dürfen, wir nicht"-Grännerei verfängt also in dem Fall nicht. Allerdings sollten die Behörden mit der Erteilung von "Sonderbewilligungen" schon die Kirche im Dorf lassen statt zu übertreiben...;-))
  • Kommentar von karl utiger  (karl s. utiger)
    Und ich darf nicht ins Restaurant. Das kann ich akzeptieren. Ich lerne Skifahren. Darf ich dann auch wider alles machen??
    1. Antwort von Lilian Albis  (L.A.)
      Herr Utiger, klar dürfen Sie ins Restaurant. Einfach unter gewissen Vorgaben. Genau so wird es auch für den Ski-Zirkus sein.
  • Kommentar von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
    Mal schauen ob die Quarantäneregel heute nicht sowieso wieder fällt. Anscheinend ist die Wirkung der Reisequarantäne selbst bei Epidemiologen umstritten - zum jetzigen Zeitpunkt zumindest.