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Super-G im Val di Fassa Curtoni sorgt für den nächsten Heimsieg – Blanc beste Schweizerin

Im dritten Rennen im Val di Fassa sorgen die Italienerinnen für den dritten Heimsieg. Malorie Blanc fährt auf Rang 6.

Das Podest

  • 1. Elena Curtoni (ITA) 1:29,07 Minuten
  • 2. Kajsa Vickhoff Lie (NOR) +0,26 Sekunden
  • 3. Asja Zenere (ITA) +0,27 Sekunden

Nach über drei Jahren ohne Weltcup-Podestplatz hat Elena Curtoni vor Heimpublikum wieder einmal zugeschlagen: Die 35-jährige Italienerin fuhr im Super-G im Val di Fassa zum Sieg. Sie feierte überraschend ihren vierten Erfolg im Weltcup, zum zweiten Mal gewann sie einen Super-G. Zum zweiten Mal in Italien. Curtoni stellte zwar in keinem Abschnitt die ultimative Bestzeit auf, schaffte aber insgesamt die konstanteste Fahrt.

Hinter Curtoni klassierte sich die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie auf dem 2. Rang. Das Podest komplettierte Asja Zenere, die 29-jährige Italienerin fuhr mit Startnummer 33 völlig überraschend noch auf den 3. Platz. Es ist ihr erster Podestplatz auf höchster Stufe überhaupt.

Romane Miradoli (FRA) und Alice Robinson (NZL) fuhren zeitgleich auf den 4. Platz. Besonders für Robinson war ein Top-Ergebnis wichtig, kämpft sie schliesslich noch um die Kugel im Super-G-Weltcup. Weil Sofia Goggia nur auf den 9. Rang fuhr, konnte Robinson den Rückstand auf die Italienerin verkürzen und liegt ein Rennen vor Schluss noch 63 Punkte zurück.

Shiffrin mit seltenem Super-G-Start

Im Kampf um die grosse Kristallkugel konnte Deutschlands Jungstar Emma Aicher ihren Rückstand auf Leaderin Mikaela Shiffrin (USA) nicht verkürzen – im Gegenteil: Die 22-Jährige schied aus, Shiffrin holte bei ihrem erst 2. Super-G-Start seit Dezember 2023 als 23. immerhin 8 Punkte und liegt nun 125 Zähler vor Aicher.

Laura Pirovano, die in den Abfahrten am Freitag und Samstag mit ihren ersten beiden Weltcupsiegen für italienische Freudensprünge gesorgt hatte, konnte nicht mehr ganz an ihre Leistung anknüpfen. Mit dem 8. Platz zeigte sie aber dennoch eine solide Fahrt.

Die Schweizerinnen in den Punkten

  • 6. Malorie Blanc +0,37 s
  • 10. Stefanie Grob +0,68 s
  • 13. Corinne Suter +0,82 s
  • 20. Janine Schmitt +1,56 s
  • 28. Joana Hählen +2,20 s

Beste Schweizerin im Val di Fassa war Malorie Blanc. Die 22-Jährige verpasste das Podest als 6. nur um 10 Hundertstelsekunden. Mit Abschnitts-Bestzeiten in den Sektoren 2 und 4 zeigte sie ihr Potenzial, im Schlussteil fehlte der Walliserin dann aber das ganz hohe Tempo.

Corinne Suter verpasste nach ihrem Podestplatz am Samstag das nächste Top-Ergebnis. Ihr Rückstand auf die Spitze betrug als 13. 0,82 Sekunden. Auch Suter überzeugte jedoch abschnittsweise, ganz unten fuhr keine andere Athletin so schnell wie die Schwyzerin. Noch vor Suter klassierte sich Stefanie Grob. Bei der 21-Jährigen scheint der Knopf so richtig aufgegangen zu sein: Zum fünften Mal in Folge fuhr sie nun in die Punkte, Rang 10 ist ihr Weltcup-Bestergebnis.

Der Abschied

Emotional war das Rennen für Joana Hählen. Ihr 167. Weltcup-Auftritt war gleichzeitig ihr letzter. Die Bernerin kündigte vor wenigen Tagen ihr Karriereende an. Im letzten Rennen schaffte sie es als 28. noch einmal in die Punkte.

So geht's weiter

Es folgt ein Technik-Wochenende in Are mit einem Riesenslalom und einem Slalom. Danach steht in dieser Ski-Saison nur noch das Weltcup-Finale in Lillehammer an.

Resultate

SRF zwei, Sportlive, 08.03.2026, 10:35 Uhr ; 

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