Die Top 4
- 1. Sofia Goggia (ITA) 1:25,95 Minuten
- 2. Emma Aicher (GER) +0,24 Sekunden
- 3. Kajsa Vickhoff Lie (NOR) +0,31
- 4. Corinne Suter (SUI) +0,60
In den Pyrenäen auf 1700 Meter über Meer herrschte auch am 3. Renntag in Folge eitel Sonnenschein. Dies traf in meteorologischer Hinsicht zu – und ist auch für Corinne Suter persönlich der Fall. Zwar verpasste die wiedererstarkte Schwyzerin ihren Soldeu-Podest-Hattrick – nach dem Abfahrtssieg am Freitag sowie Platz 3 am Vortag im ersten Super-G. Als Vierte lag sie bei der Reprise um 0,29 Sekunden hinter den Top 3 zurück. Das Ergebnis bestärkt sie gleichwohl, bedeutet es doch im erst zehnten Saisonauftritt ihr drittbestes Abschneiden.
Suters Fahrt mit der Startnummer 1 – die gleiche Nummer hatte sie schon 24 Stunden zuvor getragen – hielt bis zu Kajsa Vickhoff Lie (NOR) mit der «9» zunächst allen Vergleichen stand. Nach der Norwegerin konnten auch Sofia Goggia und Emma Aicher die Swiss-Ski-Athletin noch überflügeln.
Aus dem Trio vor Suter stellte die Italienerin die um 24 Hundertstel schnellste Zeit auf. Die 33-Jährige fand damit dank einer wie gewohnt wagemutigen Fahrt umgehend eine Antwort auf ihren für ihre Verhältnisse mässigen 6. Rang tags zuvor sowie den Super-G-Ausfall bei den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026. Aicher, die Beste vom Samstag, vergab den Doppel-Triumph im Steilhang.
Mit ihrem gesamthaft 28. Weltcup-Sieg zementierte Goggia ihren Status als Nummer 1 in der Disziplinenwertung. Nachdem sie mit 60 Punkten Vorsprung nach Soldeu gereist war, schmolz das Polster auf Alice Robinson, die Zweite im ersten Super-G, kurzzeitig auf 20 Zähler. Neu steht Goggia mit 84 Punkten an der Spitze, da sich Robinson beim zweiten Anlauf in Soldeu als Siebte klassierte. Direkt hinter der Neuseeländerin folgte Olympiasiegerin Federica Brignone.
Nur 2 weitere Schweizerinnen in den Punkten
- 15. Malorie Blanc +2,15
- 23. Stefanie Grob +2,58
Abgesehen von Suter fiel die Ausbeute für Swiss-Ski eher bescheiden aus. Malorie Blanc, die Gewinnerin des 4. Super-G des laufenden Winters in Crans-Montana, handelte sich als 15. über 2 Sekunden Rückstand ein. Stefanie Grob verpasste an Position 23 ihren Karriere-Bestwert (als 22.) hauchdünn, preschte indes zum 3. Mal überhaupt bzw. zum 2. Mal in Folge in die Punkte vor.
Die restlichen 6 gestarteten Schweizerinnen verpassten etwas Zählbares.
So geht's weiter
Die drittletzte Station des Weltcup-Winters 2025/26 wird bei den Frauen das Val di Fassa in den Dolomiten sein. Dort ist erneut die Reihe an den Speedspezialistinnen, zwischen Freitag und Sonntag stehen zunächst zwei Abfahrten, gefolgt von einem Super-G auf dem Programm.