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Rennzusammenfassung Abfahrt I in Kitzbühel
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
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1. Abfahrtssieg auf der Streif Feuz besiegt endlich seinen Kitzbühel-Fluch

Nach vier 2. Plätzen gewinnt Beat Feuz erstmals die legendäre Hahnenkamm-Abfahrt. Urs Kryenbühl stürzt beim Zielsprung.

Das Podest

  • 1. Beat Feuz (SUI) 1:53,77 Minuten
  • 2. Matthias Mayer (AUT) +0,16 Sekunden
  • 3. Dominik Paris (ITA) +0,56 Sekunden

Als Ersatzrennen für die Lauberhorn-Abfahrt kam die Streif zum Handkuss und wurde zum Schauplatz der 500. Abfahrt der Weltcup-Geschichte. Österreich statt Schweiz also? Nicht vollumfänglich! Die Jubiläumsausgabe auf der 3,3 km langen Originalstrecke wurde nämlich zur Beute von Beat Feuz.

Mit Startnummer 5 zeigte der Schweizer eine fast perfekte Fahrt. Wirklich nahe kam dem Emmentaler letztlich nur noch der Österreicher Matthias Mayer, der mit 16 Hundertsteln Rückstand die zweitbeste Zeit realisierte. Dominik Paris (ITA) verlor als Dritter bereits über eine halbe Sekunde auf Feuz.

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Die Fahrt von Beat Feuz
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Nach 30 Fahrern ist Schluss

Mehr als wegen der Konkurrenz musste Feuz wegen starken Winden im oberen Streckenbereich um seinen Sieg bangen. Diese hatten mehrere, lange Unterbrechungen zur Folge, und erst fast drei Stunden nach Rennbeginn kam die Startnummer 30 ins Ziel. Danach wurde das Rennen abgebrochen.

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Paris: «Ich habe voll angegriffen»
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
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Übler Sturz von Kryenbühl

Gedämpft wurde die Freude über den Schweizer Sieg durch einen schlimmen Sturz von Urs Kryenbühl. Der Schwyzer, der in dieser Saison schon zweimal auf einem Abfahrtspodest stand, verlor beim Zielsprung das Gleichgewicht. Es folgte ein langer Rennunterbruch. Nach ersten Untersuchungen hat Swiss-Ski kommuniziert, dass sich Kryenbühl eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeines und einen Riss des Kreuz- und Innenbandes des rechten Knies zugezogen hat.

Da Kryenbühl nach seinem Sturz ins Ziel gerutscht war, figurierte auch er unter den klassierten Fahrern – mit 3,40 Sekunden Rückstand auf 25. Position.

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Erstes Update aus Kitzbühel von Marc Lüscher: «Urs Kryenbühl war bei Bewusstsein»
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
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Die weiteren Schweizer

  • 6. Carlo Janka +1,37 Sekunden
  • 28. Ralph Weber +4,93 Sekunden

Carlo Janka bestätigte den ansprechenden Eindruck, den er als bester Schweizer im zweiten Streif-Training hinterlassen hatte. Im Rennen reichte es dem Routinier als 6. zu einem Platz in den Top 10.

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Die Fahrt von Carlo Janka
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Auch Cochran-Siegle stürzt

Mit starken Auftritten hatte zuletzt Ryan Cochran-Siegle aufhorchen lassen. Am Freitag lag der Amerikaner bis zur 3. Zwischenzeit sogar vor Feuz. Nachdem er im Mittelabschnitt Zeit verloren hatte, landete er aber bei einem Sprung in den Fangnetzen. Wie später Kryenbühl wurde auch Cochran-Siegle mit dem Rettungshelikopter abtransportiert, war dabei aber bei Bewusstsein.

So geht es weiter

Auf das Ersatzrennen für Wengen folgt am Samstag um 11:30 Uhr die reguläre Hahnenkamm-Abfahrt. Am Sonntag beschliesst ab 10:20 Uhr ein Super-G das Speed-Programm von Kitzbühel. Beide Rennen zeigt SRF zwei live.

Vor der Ski-WM 2021 in Cortina (8. – 21. Februar) findet nur noch ein Speed-Wochenende statt. In Garmisch stehen am 5. und 6. Februar je ein Super-G und eine Abfahrt auf dem Programm. Zuvor bestreiten die Techniker in Schladming (26. Januar) und Chamonix (30. & 31. Januar) drei Slaloms.

SRF zwei, sportlive, 22.1.2021, 11:20 Uhr;

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30 Kommentare

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  • Kommentar von michele riefoli  (carlssonvomdach)
    Bevor ich mich beschwären würde, würde ich tempo rausnehmen oder nicht starten.
    Aber hat halt nicht jeder eier ..
  • Kommentar von Lucien Moser  (Lucifer Bushwacker)
    Herzlichen Glückwunsch Beat, wieder eine Hammerfahrt!!!! Carlo war auch toll unterwegs und alles Gute und baldige Genesung Urs.
    Der Rest bedarf keiner Diskussion, seit langem ist der Zielsprung ein Riesenproblem, mit zahlreichen Schwerverletzten und die lernen nichts!!! Sanktionieren und Trinkl soll gehen!!
  • Kommentar von Peter Müller  (PeRoMu)
    Ich halte sehr viel von Beat Feuz und gratuliere ihm herzlich zu seiner grossartigen Fahrt auf der Streif. Sein gestriger Sieg hat aber einen schalen Beigeschmack. Da wurden Fahrer bewusst 'geopfert', um das Rennen nicht vor der Startnummer 30 abzubrechen, was dann den Sieg von Beat Feuz amtlich gemacht hat. Die kurz vor dem Rennabbruch gestarteten Fahrer waren nur noch 'Kanonenfutter', um die Startnummer 30 im Ziel zu haben.