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Emmanuel Couder: «Windböen waren bei Kryenbühls Sturz das Problem»
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
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Schwere Stürze in Kitzbühel Kryenbühl mit Kreuzbandriss und Gehirnerschütterung

Urs Kryenbühl hat sich bei seinem Sturz auf der Streif am Kopf, Schlüsselbein und Knie verletzt.

Mit über 146 Kilometer pro Stunde raste Urs Kryenbühl über den Sprung im Zielschuss. Der 26-Jährige verlor die Balance und krachte mit dem Kopf voran auf die Piste. Minutenlang musste er noch auf der Strecke gepflegt werden, bevor er mit dem Helikopter abtransportiert wurde.

Laut den Teamverantwortlichen von Swiss-Ski war Kryenbühl bei Bewusstsein und ansprechbar. Er habe auch seinen Trainer erkannt. Kryenbühl hat sich gemäss ersten Untersuchungen eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeines und einen Riss des Kreuz- und Innenbandes des rechten Knies zugezogen. Damit dürfte die Saison für den Schwyzer gelaufen sein.

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Erstes Update aus Kitzbühel von Marc Lüscher: «Urs Kryenbühl war bei Bewusstsein»
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
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Cochran-Siegle ebenfalls abtransportiert

Es war nicht der einzige Sturz bei der 1. Kitzbühel-Abfahrt des Wochenendes. Auch Ryan Cochran-Siegle wurde ein Sprung, allerdings etwas weiter oben auf der Strecke, zum Verhängnis.

Er rauschte mit hoher Geschwindigkeit in ein Fangnetz. Er wurde ebenfalls per Helikopter ins Spital geflogen. Gemäss dem US-Ski-Team hat sich Cochran-Siegle eine «kleine Fraktur an der Halswirbelsäule» zugezogen.

Das Rennen in Kitzbühel gewann Beat Feuz. Es ist sein allererster Triumph auf der Streif. Carlo Janka wurde Sechster.

SRF zwei, sportlive, 22.01.2021, 11:20 Uhr;

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71 Kommentare

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  • Kommentar von Raphael Bat  (ZSC Fan)
    Im Training hört man schon vom Herrn Paris, dass den Zielsprung gefährlich ist. Jede Abfahrt bringt ein gewisses Risiko mit sich, aber es so zu übertreiben, ist nicht zu fassen, ich wünsche Urs Kryenbühl alles, alles gute auf deinem Weg zurück und auch Ryan Cochran Siegle nur das beste. Gratulation an Herrn Feuz, was für eine Fahrt.
    Hoffe, dass es morgen keine üblen Stürze gibt...
  • Kommentar von Andy Grünenwald  (Anjor)
    Wahrscheinlich hilft da nur ein Fahrer- und Zuschauerstreik. Nervenkitzel, Ja - mit der Gesundheit der Athleten spielen, Nein.
  • Kommentar von Philipp Zumbühl  (Philipp Zumbühl)
    Warum gibt es eigentlich keine Skibindungen mit Fernauslöser. Das sollte doch technisch machbar sein. Stürze kann man damit natürlich nicht verhindern, aber dass den Rennfahrern die Beine um 180 Grad verdreht werden während dem Sturz. Während einem Sturz habe ich schon mehrmals gedacht, jetzt sollte man auf den Knopf drücken können, damit er oder sie von den Brettern befreit wird. Töfffahrer haben höheres Tempo aber viel weniger Kreuzbandrisse bei Stürzen.
    1. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Haben sie sich das auch wirklich überlegt? Irgend jemand müsste in Sekundenbruchteilen entscheiden, ob auf den Knopf zu drücken ist. Stellen sie sich vor, es würde gedrückt obwohl unnötig. Ein Sturz des Fahrers wäre zwingend die Folge und das bei Tempo 150. Bei einem solchen Sturz sind nicht nur die Beine exponiert. Beispiele hat es zur Genüge.