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Zusammenfassung 2. Super-G Beaver Creek
Aus Sport-Clip vom 03.12.2021.
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2. Super-G in Beaver Creek Kilde verhindert nächsten Odermatt-Triumph

Der Norweger distanziert den Schweizer um Haaresbreite und feiert im 3. Rennen seit der Rückkehr einen knappen Sieg.

Das Podest

  • 1. Aleksander Kilde (NOR) 1:10,26
  • 2. Marco Odermatt (SUI) + 0,03
  • 3. Travis Ganong (USA) + 0,37

Zum Schluss trennten Marco Odermatt nur 3 Hundertstel vom 2. Erfolg innert Tagesfrist auf der «Birds of Prey». Zwischenzeitlich mit 3 Zehnteln vorne, verlor der Nidwaldner im Flachstück entscheidend Zeit auf Sieger Aleksander Kilde. Dieser hatte nach seinem Comeback nur gerade drei Rennen gebraucht, um eindrücklich an die Weltspitze zurückzufinden.

Im Vergleich zum Vortag hatten die Athleten besonders im oberen Abschnitt engere Radien zu fahren, während auch die Sprünge weiter gingen. Beides meisterten Kilde und Odermatt mit Bravour, wobei Letzterer damit nach 4 Saisonauftritten die Plätze 1, 4, 1 und 2 aufweisen kann. Mit Startnummer 2 gelang am Freitag auch einem Einheimischen eine Fahrt auf das Podest: Travis Ganong zog die richtigen Schlüsse aus Rang 22 vom Vortag und zauberte einen starken Auftritt in den Schnee von Beaver Creek.

Die weiteren Schweizer

  • 9. Gino Caviezel + 1,46
  • 14. Beat Feuz + 1,71
  • 20. Loïc Meillard + 1,94
  • 30. Thomas Tumler + 2,16

Gino Caviezel konnte seine gute Ausgangslage mit der tiefen Startnummer nutzen und fuhr auf Rang 9. Besonders in der ersten Rennhälfte fuhr der Bündner schnell, hatte unten aber Mühe, mit den Allerbesten mitzuhalten. Wie Routinier Beat Feuz verpasste auch Loïc Meillard eine Top-10-Platzierung, nachdem ihm wiederum in einer flachen Passage ein Fehler unterlief.

Urs Kryenbühl blieb an einem Tor hängen und fiel aus, einen Sturz konnte er aber gerade noch verhindern. Unmittelbar nach dem Schwyzer schied auch Justin Murisier aus, der am Vortag noch mit Platz 8 geglänzt hatte. Niels Hintermann fand mit Startnummer 41 ebenfalls nicht ins Ziel, Stefan Rogentin und Ralph Weber verpassten die Punkte knapp.

Österreicher verpassen Podest, Jansrud stürzt

Während Matthias Mayer am Donnerstag noch auf Platz 2 gestanden hatte, konnte der Olympiasieger nicht ganz an seine Leistung vom Vortag anknüpfen. Auch Weltmeister Vincent Kriechmayr verpasste das Podest und wurde erneut 5. Beide verloren fast eine Sekunde auf Kilde. Direkt hinter dem österreichischen Duo klassierte sich Alexis Pinturault, der erst im unteren Streckenabschnitt viel Zeit verlor.

Dominik Paris kam nach dem Out im 1. Rennen auch am Freitag nicht auf Touren und büsste über 2 Sekunden auf Kilde ein. Dessen Teamkollege Kjetil Jansrud sorgte für einen Schreckmoment. Nach einem Innenskifehler knallte es den Norweger mit hohem Tempo in die Auffangnetze, Jansrud konnte nach einiger Zeit aber eigenständig ins Ziel fahren. Gegenüber norwegischen Medien äusserte der 36-Jährige den Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch sowie einer Verletzung des Aussenbands am Knie.

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Jansrud stürzt nach einem Innenskifehler
Aus Sport-Clip vom 03.12.2021.
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So geht's weiter

Am Wochenende stehen für die Männer in Beaver Creek zwei weitere Ernstkämpfe an. Am Samstag (19 Uhr) und Sonntag (20 Uhr) finden zwei Abfahrten statt. SRF überträgt beide Rennen jeweils live.


SRF zwei, sportlive, 03.12.2021, 18:30 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Wanda  (pplw1)
    Sehr schöner Erfolg für Kilde, einem sehr sympathischen Fahrer und Odermatt kann den zweiten Platz sicher verschmerzen da er wieder vor Pinturault liegt.

    Die Österreicher habe zwar das Podest verpasst konnen aber auch heute mit 4,5 und 8 und mehr Fahrern in den Top 30 den Vorsprung in der Nationenwertung ein Wenig ausbauen. Das hat letztes Jahr doch ganz anders ausgesehen... Wenn sie diese mannschaftliche Geschlossenheit durchhalten wird die Nationenwertung deutlich spannender sein.
  • Kommentar von Philipp Spuhler  (PSp)
    Marco Odermatt fuhr wiederum bestechend, doch Shiffrin Freund Kilde fuhr 3 hunderstel besser. Gino Caviezel wurde zweitbester Schweizer 9. die anderen Schweizer waren nicht mehr so stark wie am Vortag.
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Es stimmt so nicht. Die anderen Schweizer (ausser denen die Ausgeschieden sind) fuhren sogar besser als am Vortag. Beweis: Der Schweizer auf Platz 30 hatte am Vortag 2.6 s Rückstand, dieses Mal bloss noch 2.16 s. Und selbst der am weitest hinten platzierte Schweizer hatte mit 2.44 s weniger Rückstand. Dieses Rennen war in den hinteren Rängen als Hundertstel-Krimi charakterisiert. Beispiele: von Rang 24 bis 30 7 Fahrer in 9 Hundertstel klassiert. Von den Rängen 17 bis 23: 7 Fahrer in 11/100.